Richtfest : Hier gibt’s was aufs Dach

Stand der Dinge Blick auf die Baustelle  der Sanierung und des Umbaus des „Stormarnhaus“ nach dem Richtfest
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Stand der Dinge Blick auf die Baustelle der Sanierung und des Umbaus des „Stormarnhaus“ nach dem Richtfest

Die Kreisverwaltung wird für 2,2 Millionen Euro um eine Etage aufgestockt. Im Frühjahr 2015 soll die Erweiterung eingeweiht werden können.

shz.de von
11. September 2014, 06:00 Uhr

Richtfest für die Aufstockung des Stormarnhauses um eine Etage: Zimmermeister Volker Goldenbaum zerschlägt sein Schnapsglas, die Mitarbeiter der Kreisverwaltung und Kreispolitiker applaudieren, während Landrat Klaus Plöger als oberster Bauherr zufrieden nickt. Bald schon wird die Leidenszeit der Mitarbeiter in der Kreisverwaltung beendet sein, die ihr Stockwerk haben räumen müssen und behelfsmäßig in der Kantine untergebracht sind.

Die neue Etage ist im Frühjahr 2015 bezugsbereit. 2,2 Millionen Euro kosten die Umbau- und Sanierungsarbeiten, dazu gehören neben dem neuen Stockwerk auch neue Fenster, ein neues Vordach sowie ein Aufzug. Insgesamt verändert sich der Charakter des Gebäudes durch die Maßnahmen optisch deutlich. Der erste Bauabschnitt des Stormarnhauses war 1952 fertig gestellt worden und atmete mit rotem Klinker und nüchternem Stil architektonisch den Geist der Nachkriegszeit. Die neue Etage mutet deutlich moderner an. Sie bietet große Fensterflächen und soll mehr Licht in die neuen Büros bringen. „Endlich ist das alte Schrottdach runter. Ich denke, das Gebäude wird so aufgewertet“, zeigt sich Landrat Klaus Plöger nicht nur zufrieden, sondern wie gewohnt direkt. „Dem Zimmermeister mit seinen Leuten zuzuschauen und auf der Baustelle zu erleben, war mir eine echte Freude. Er hatte die Sache im Griff“, so Plöger.

Noch ist in Sachen Innenausbau nichts zu erkennen, jedoch geben die Pläne, die den Richtfestgästen im Erdgeschoss zu Gesicht kommen, ersten Einblick: Modern und funktonal werden die neuen Büros sein. So soll es Arbeitsplätze geben, die geteilt werden können. Das Ganze soll als offene Konstruktion gestaltet sein. Neben einer Art Großraumbüro, gibt es einzelne abgegrenzte Arbeitsplätze hinter Glasscheiben. Hinzu kommen gemütlich wirkende Sitz und Konferenzecken, die fast schon Lounge-Charakter besitzen. Einige der insgesamt 580 Mitarbeiter der Kreisverwaltung und ihre 20 Auszubildenden können sich also auf modernste neue Arbeitsplätze freuen. Unterm Dach wird’s schön.

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