Souverän : Harmonisch zum zweiten Testspielsieg

Fügt sich nach ihrem Wechsel von der GHG Hahnheide bereits gut bei Reinfeld ein: Preußens beste Torschützin Pia Uhlenbrock.
Fügt sich nach ihrem Wechsel von der GHG Hahnheide bereits gut bei Reinfeld ein: Preußens beste Torschützin Pia Uhlenbrock.

Abläufe stimmen bei Oberliga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld und führen zu 43:28-Erfolg gegen die SG Hamburg-Nord.

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15. August 2018, 07:00 Uhr

Es wird langsam: Die Oberliga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld finden in der Vorbereitung auf die kommende Saison immer besser zueinander. Beim 43:28-Sieg über die SG Hamburg-Nord nach 75 Minuten sah Trainer Detfred Dörling jetzt eine Steigerung zum vorvergangenen Wochenende beim Turnier in Harrislee, bei dem sich sich Laura Beth den linken Arm brach. Die Verletzung verhinderte einen Einsatz der Linksaußen gegen Hamburg-Nord ebenso, wie von Neuzugang Nike Denker, die privat verhindert war.

Dörling musste gegen das Team aus der Hamburg-Liga improvisieren – und konnte so allen Schützlingen genügend Spielzeit geben. Die Torhüterinnen Annika Rahf und Katharina Buschmann durften beide sogar beinahe über die gesamte Distanz ran: Da sich die SG-Keeperin am Pfosten verletzt hatte, sprangen die Stormarnerinnen ein und wechselten sich im 15-Minuten-Takt ab.

Mit der ersten Halbzeit war Dörling aber nicht wirklich zufrieden. „Da waren wir noch nicht wach und haben vieles verschlampt“, so der Coach. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. In den zweiten 30 Minuten warf der SVP insgesamt 19 Tore, trotz des gut aufgelegten Duos Rahf-Buschmann zwischen den Pfosten. Aus Dörlings Sicht hatte zudem die Preußen-Abwehr endlich mehr Zugriff und „stand kompakter“, als noch beim Turnier in Harrislee. „Wir hatten aber nach wie vor Phasen dabei, in denen wir nachlässig agiert haben. Da werfen wir noch zu viel weg“, so Dörling. Nach regulären 60 Minuten stand es 35:20 für den Gastgeber aus Reinfeld. Das Viertelstunden-Extra ging 8:8 aus.

Die drei besten Werferinnen für Reinfeld waren Rückraumspielerin Pia Uhlenbrook (11) und die Kreisläuferinnen Kerstin Albrecht (8) und Isabell Neumann (7). Dörlings Fazit: „Alle haben sich gut eingebracht und die Abläufe wirken harmonischer. Wir müssen aber noch an Dingen arbeiten. Die Arbeit in der Abwehr ist erst erledigt, wenn wir den Ball haben oder der Schiedsrichter abpfeift. Das müssen die Mädels lernen.“

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