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Elbe-Lübeck-Kanal bei Witzeeze : Handbremse vergessen: VW-Bus versinkt im Wasser

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Im Elbe-Lübeck-Kanal bei Witzeeze ist am Sonnabend ein Kleinbus im trüben Wasser versunken. Sechs Stunden dauerte es, ehe das Fahrzeug wieder geborgen war.

Witzeeze | Jan-Peter Zöllner, der direkt am Elbe-Lübeck-Kanal wohnt, wollte mit seinem 15 Jahre alten VW Multivan am frühen Sonnabendmorgen um 4.30 Uhr zu einer Vogelbörse nach Braunschweig fahren. „Ich habe den Wagen in der Einfahrt abgestellt und bin nochmal ins Haus, um die Außenbeleuchtung abzschalten. Plötzlich hörte ich es platschen“, erklärt er. Da war Zöllners VW schon ins Wasser gerollt. Er hatte keinen Gang eingelegt und auch nicht die Handbremse angezogen. Das Auto machte sich selbstständig und rollte die Böschung runter ins Wasser. Tatenlos musste Zöllner mit ansehen, wie das Auto bis etwa in die Mitte des Kanals trieb und dann komplett unterging.

Schnell sind Feuerwehrleute und Helfer der DLRG an der Einsatzstelle. Taucher steigen ins Wasser, besfestigen eine Seilwinde der Feuerwehr am VW. Die Einsatzkräfte hieven den etwa zwei Tonnen schweren Volkswagen bis ans Ufer, können ihn aber nicht über die Spundwand ziehen, die die Böschung stützt. Also musste schweres Gerät her. Ein Abschleppunternehmer aus Ziethen rückte mit einem Bergefahrzeug aus englischer Produktion an, mit dem früher Panzer geborgen wurden. Für den Koloss war der VW ein leichtes Spiel.

Gegen 11 Uhr konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken. „Mal sehen, ob ich den Wagen trocknen kann und ihn wieder zum Laufen kriege“, sagte Zöllner.

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erstellt am 01.Nov.2014 | 12:58 Uhr

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