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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 08:43 Uhr

Bad Oldesloe : Halb frei zum Ferienende

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ende August soll die Kurparkallee in eine Richtung befahrbar sein. Wenn die Baustelle weiter wandert,wird die Brunnenstraße gesperrt.

Das Ende der Sommerferien ist der neue Termin für die Freigabe der Kurparkallee zumindest in eine Richtung. Am 10. April war die Straße zwischen Beste-Brücke und Kirchberg voll gesperrt worden, um die Regen- und Schmutzwasserentsorgung zu erneuern. Das wollten die Stadtwerke eigentlich bis Ende Juni erledigt haben.

Anfang Juni waren aber Sand- und Erdschichten in Richtung Beste abgerutscht, bereits verlegte Rohrleitungen abgesackt, weil der Grundwasserspiegel zu hoch war. Der Bau von Trockenbrunnen brachte zwar Abhilfe, der angepeilte Freigabetermin Anfang August ließ sich aber nicht halten.

Das Ende der Ferien nennt Bürgermeister Tassilo von Bary jetzt als neuen Termin: „Das soll sicher sein.“ Dass der erste Baubschnitt wie geplant bis Jahresende komplett fertig wird, „da habe ich meine Zweifel“, sagt von Bary. Wenn die Kurparkallee Ende August in Richtung Große Salinenstraße befahren werden kann, wandert die Baustelle Richtung Kreuzung weiter. Die Ausfahrt aus der Brunnenstraße wird dann nicht mehr möglich sein. Der Verkehr aus der Bahnhofstraße wird über Besttorstraße, Hude und Kirchberg umgeleitet. „Das wird aber nur für kurze Zeit sein“, sagt von Bary.

Grund für die Arbeiten, bei denen die Stadtwerke auch ein Rückhaltebecken mit 11,5 Meter langen Spundbohlen anlegen, ist der Umbau der Kurpark-Kreuzung in einen Kreisverkehr. Im nächsten Jahr geht es im Sülzberg weiter. Auch dort ist eine Vollsperrung geplant, sie soll nur einen Monat dauern. Allerdings wird der Sülzberg während der kompletten Bauzeit nur in eine Richtung befahrbar sein. Dritter Bauabschnitt ist die Mewesstraße. Trotz der Verzögerung in der Kurparkallee geht von Bary davon aus, dass Herbst 2015 als Fertigstellungstermin für den Kreisverkehr gehalten werden kann.

Auch bei den Kosten soll sich für die Stadt nichts ändern. 1,745 Millionen sind eingeplant, von denen 900 000 Euro aus Städtebaufördermitteln kommen. Dass die Stadtwerke mit den angesetzten 1,3 Millionen Euro auskommen, ist zwar unwahrscheinlich, eventuelle Mehrkosten werden in den Gebührenhaushalt einfließen.

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erstellt am 11.Aug.2014 | 06:00 Uhr

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