Last-Minute-Treffer : Hagen bejubelt spätes Remis

Hagens Bojan Stäcker (re.) gegen Torge Philipowski.
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Hagens Bojan Stäcker (re.) gegen Torge Philipowski.

Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg spielt 1:1 gegen den Heikendorfer SV. Mittelfeldspieler Hauke Iwersen trifft in der dritten Minute der Nachspielzeit zum verdienten Ausgleich.

shz.de von
02. September 2013, 10:00 Uhr

Den „goldenen“ rechten Schuh – der eigentlich schwarz ist – hatte Hauke Iwersen nach dem Schlusspfiff schnell in der Hand. Auf Stutzen trottete der Mittelfeldspieler des SSC Hagen Ahrensburg in die Kabine. Keine fünf Minuten zuvor hatte Iwersen den rechten Schuh noch am Fuß – und hatte mit ihm für kollektiven Jubel bei den Schlossstädtern gesorgt. In der dritten Minute der Nachspielzeit der Fußball-SH-Liga-Partie gegen den Heikendorfer SV erzielte der 21-Jährige den verdienten 1:1 (0:0)-Endstand, sagte: „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir noch den Ausgleich erzielen.“

Seine Mitspieler vermittelten den Eindruck nicht unbedingt. Zwar erspielten sich die Ahrensburger über 95 Minuten zahlreiche Torchancen, die letzte Überzeugung aber, dass der Ball im Tor landen würde, ließen sie vermissen. So wirkte Niko Leptien in seinen Aktionen unglücklich, ließ die letzte Konsequenz vor dem Tor in aussichtsreichen Positionen vermissen (54., 72.), ebenso wie Dren Hoti (48., 90.+1) oder Bojan Stäcker (34.).

Auf der Gegenseite entwickelte Heikendorf selten Gefahr. Einmal durfte sich Robert Block im SSC-Tor auszeichenen (25.), einmal war er machtlos, als Donato Tripaldi zur überraschenden HSV-Führung traf (52.). Dieser eine Moment schien lange die Entscheidung zugunsten der Fördestädter zu bringen – bis Iwersen goldrichtig stand.

Sein Coach lobte den Blondschopf: „Hauke hat starken Einsatz gezeigt und sich mit dem Tor belohnt. Dabei ist er noch nicht einmal bei 100 Prozent“, sagte Jan Jakobsen. „Dass ich so gut in die Saison starten würde, hätte ich nicht gedacht“, betonte Iwersen. Nach einem Kreuzbandriss kommt der Mittelfeldspieler erst allmählich wieder in Form – für drei Saisontore immerhin hat die aber bislang bereits gereicht.

Hagen: Block – Schmidt-Hartwigsen, Herklotz, Starke, Klamt (83. Krebs) – Vinc. Janelt (55. Scharf), Hoti, Stäcker, Iwersen – Mokkedem, Leptien (75. Vic. Janelt).


Heikendorf: Janneck – Rex, von Levern, Wieland, Osmanovic – Lübke, Kaiser – Mangelsen (78. Marschall), Borreck, Philipowski (90.+4 Akkermann) – Tripaldi (90.+1 Wieland).


SR: Hahn (Kellinghusen). – Z: 100.


Tore: 0:1 Tripaldi (52.), 1:1 Iwersen (90.+3).

Gelb-Rote Karte: Osmanovic (77., wg. wdh. Foulspiels).


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