Ahrensburger Feuerteufel : Haftstrafen für die Brandstifter

Strohballenmiete in Flammen: Für etliche Brände sind Mitglieder der Ahrensfelder Wehr verantwortlich. Sie beauftragten zudem weitere Brandstiftungen.
Strohballenmiete in Flammen: Für etliche Brände sind Mitglieder der Ahrensfelder Wehr verantwortlich. Sie beauftragten zudem weitere Brandstiftungen.

Ein 20- und ein 17-Jähriger waren von Mitgliedern der Ahrensfelder Wehr angeheuert worden und gingen der Polizei ins Netz. So wurde eine spektakuläre Brandserie aufgeklärt.

Andreas Olbertz. von
27. Juli 2015, 13:49 Uhr

Die ersten Urteile im spektakulären Ahrensburger Brandstifterprozess sind gesprochen: Ein 20-jähriger Hamburger muss für zwei Jahre hinter Gitter, sein Komplize, 17 Jahre aus Ahrensburg, muss ein Jahr und zehn Monate hinter Gitter. Sie wurden nicht nur wegen der Brandstiftungen verurteilt, sondern auch wegen Auto-Diebstahls, Sachbeschädigung und weiterer Delikte.

Die beiden jungen Männer sollen von vier Mitgliedern der Ahrensfelder Feuerwehr angeheuert worden sein. Diese hatten zunächst selbst Strohballen in der Region angezündet, dann aber Angst bekommen, die Ermittler seien ihnen auf die Schliche gekommen. Ihnen wird im September der Prozess gemacht.

Nach der Urteilsverkündung ging es für die beiden direkt wieder hinter Gitter. Die Untersuchungshaft für den Älteren wurde bis zur Rechtskraft des Urteils verlängert, der Jüngere verbüßt bereits wegen eines anderen Delikts eine Freiheitsstrafe. Weite Teile des Prozesses fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mehr zum Prozess morgen im Stormarner Tageblatt.

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