Mit 50-Euro-Blüten im Internet gehandelt : Haftbefehl gegen 22-jährigen Geldfälscher aus Trittau

Ermittler präsentieren die gefundenen Druckbögen, aus denen die gefälschten 50-Euro-Scheine gefertigt wurden.

Ermittler präsentieren die gefundenen Druckbögen, aus denen die gefälschten 50-Euro-Scheine gefertigt wurden.

Der Mann soll 50-Euro-Scheine gefälscht, verkauft und auch selbst damit bezahlt haben.

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23. November 2016, 15:14 Uhr

Hamburg/Trittau | Die Hamburger Kriminalpolizei hat bereits in der vergangenen Woche einen mutmaßlichen Geldfälscher in Trittau (Kreis Stormarn) festgenommen. Das teilte die Polizei erst am Mittwoch mit. Gegen den 22-Jährigen sei mittlerweile Haftbefehl erlassen worden. Er stehe im Verdacht, mit 50-Euro-Blüten im Internet gehandelt zu haben.

Die Ermittler hätten bei Durchsuchungen falsche Scheine entdeckt, die insgesamt eine Summe von 100.000 Euro ergeben, sagte eine Sprecherin der Hamburger Polizei am Mittwoch. Der Tatverdächtige soll die gefälschten Geldscheine im Internet angeboten und bei Verkauf per Post verschickt haben. Zudem vermutet die Polizei, dass er selbst mit den Blüten bei der Verkaufsplattform „eBay Kleinanzeigen“ aufs Einkaufstour gewesen ist. Die Taten sollen sich seit Februar ereignet haben.

Gefasst wurde der 22-Jährige am 17. November, als er zusammen mit einer Begleiterin Pakete zu einem Trittauer Versandshop brachte. Unterstützung hatten die Hamburger Beamten dabei von Polizisten aus Schleswig-Holstein. Die Pakete wurden beschlagnahmt. In diesen wurden diverse 50-Euro-Blüten gefunden. Bei weiteren Durchsuchungen, unter anderem in einer Trittauer Wohnung konnte weiteres Beweismaterial  (PC, Drucker, Handys, Versandmaterial) sichergestellt werden.  Zudem fanden die Ermittler in einem Pkw, der dem Beschuldigten gehört, eine große Anzahl Druckbögen mit aufgedruckten 50-Euro-Scheinen.

Zu den Vorwürfen äußerte sich der Mann nicht.

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