Braak : „Gute Technik für gute Mannschaft“

Schlüsselübergabe in Braak: (von links) Braaks Wehrführer Klaus Eggers, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Bürgermeister Hans-Ulrich Schmitz und Landrat Dr. Henning Görtz.
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Schlüsselübergabe in Braak: (von links) Braaks Wehrführer Klaus Eggers, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Bürgermeister Hans-Ulrich Schmitz und Landrat Dr. Henning Görtz.

Die Feuerwehr Braak nahm jetzt das neue 350 000 Euro teure Löschfahrzeug in Empfang.

shz.de von
02. Mai 2016, 12:46 Uhr

Große Freude bei der Feuerwehr in Braak: Das neue 350  000 Euro teure Löschfahrzeug LF  20/24 wurde in Empfang genommen. Zur feierlichen Schlüsselübergabe kamen Landrat Dr. Henning Görtz, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Amtsvorsteher Olaf Beber sowie die Bürgermeister der Amtsgemeinden und Vertreter der Nachbarwehren.

„Es ist eine große Freude, das Fahrzeug anzusehen. Es ist technisch auf dem neuesten Stand“, schwärmte Bürgermeister Hans-Ulrich Schmitz, der den Schlüssel von Thorsten Krupp (Mercedes) gleich Wehrführer Klaus Eggers aushändigte.

Das LF 20/24 kann 2400 Liter Wasser an Bord transportieren und hat eine leistungsfähige Pumpe, die 2000 Liter pro Minute schafft. Durch einen Wasserwerfer auf dem Dach, der wie auch die Pumpe, automatisiert werden kann, ist man auch bei Großbränden gewappnet und spart Personal. Wichtig in Zeiten, wo nicht mehr viele Feuerwehrleute auch in ihrem Dorf arbeiten. Zudem sind jetzt Schutzanzüge für Chemieunfälle an Bord und die Atemschutzmasken befinden sich griffbereit im Mannschaftsraum. Das Fahrzeug ist 16 Tonnen schwer, 7,30 Meter lang und 3,45 Meter hoch. Die Höhe führte zu einer Komplikation bei der Beschaffung: Die Feuerwache musste umgebaut werden, damit es hinein passt. Auch hatte es bei der Bestellung einen Fehler gegeben, so dass sich die Übergabe von Herbst 2015 auf Frühjahr 2016 verzögerte. Alle Redner wünschten den Aktiven erfolgreiche Einsätze, von denen sie gesund zurückkehren. „Ich wünsche mir, dass Sie das Fahrzeug nie brauchen, aber das ist Illusion“, so Landrat Görtz. „Eine gute Mannschaft braucht gute Technik“, meinte Amtsvorsteher Olaf Beber.



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