Bad Oldesloe : Gute Job-Aussichten

Oberstudiendirektor Kai Aagardt (r.) und Studienrätin Lillian Petersen (l.) zeichneten im Rahmen der erstmaligen Verabschiedung von Staatlich anerkannten Erzieherinnen an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe die Absolventinnen Mandy Baurczya, Anika Lorenzen und Martina Schulze für sehr gute schulische Leistungen aus.
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Oberstudiendirektor Kai Aagardt (r.) und Studienrätin Lillian Petersen (l.) zeichneten im Rahmen der erstmaligen Verabschiedung von Staatlich anerkannten Erzieherinnen an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe die Absolventinnen Mandy Baurczya, Anika Lorenzen und Martina Schulze für sehr gute schulische Leistungen aus.

Beruflichen Schule des Kreises Stormarn i verabschieden erstmals staatlich anerkannte Erzieherinnen. Sie haben Arbeitsverträge bereits unterschrieben.

shz.de von
06. Februar 2018, 06:00 Uhr

Erstmals wurden jetzt 23 staatlich anerkannte Erzieherinnen im Rahmen einer Feierstunde von der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe verabschiedet. Zum Zwecke der Fachkräftegewinnung werden bereits seit 2013 Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten an der Beruflichen Schule ausgebildet. Aufbauend auf diesem Bildungsgang konnten die nun verabschiedeten Erzieherinnen die eigentlich drei Jahre umfassende Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen.

Die Einführung einer sozialpädagogischen Berufsausbildung mit den Bildungsgängen der Sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten ab 2013 und der Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin ab 2015 stellte bis dato ein Novum im gesamten Kreis Stormarn dar. Oberstudiendirektor Kai Aagardt dankte in seiner Begrüßungsrede für die Entscheidung der politischen Gremien, als logische Konsequenz des Fachkräftemangels nun auch die Erzieherinnenausbildung erstmals im Kreis Stormarn eingeführt zu haben.

Gegenüber den Absolventen, Gästen und Vertretern des Kreises Stormarn, des Schulausschusses des Kreises sowie des Bildungsministeriums und des Sozialministeriums betonte Aagardt die Bereicherung des Schullebens durch die Aufnahme der sozialpädagogischen Bildungsgänge und deutete eine Erweiterung der Fachschulausbildung um eine weitere Klasse ab Sommer dieses Jahres an.

Besonders erfreulich sind die guten Aussichten der 23 Absolventinnen und Absolventen. So konnten diese vielfach von bereits unterschriebenen Arbeitsverträgen in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in der Region berichten.


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