Standpunkt : Gut gemeint

Andreas Olbertz. von
17. Dezember 2016, 08:00 Uhr

Nein, sie waren keine faulen Schnarchnasen. Im Gegenteil: Die St.-Jürgen-Vorstandsmitglieder haben viel Zeit und Energie in ihr Ehrenamt engagiert. Sie haben es gut gemeint. Die letzten verbliebenen Vorstände trifft nur bedingt Schuld an der Misere. Andere vor ihnen haben auch Fehler gemacht, aber damals war noch genug Geld da. Politiker sind nicht zwangsläufig begnadete Unternehmer. Guter Wille allein reicht nicht, um so ein Unternehmen zu führen. Falscher Ehrgeiz, ihre Überforderung nicht erkannt, zu spät reagiert und letztlich falsch entschieden zu haben, führten die Stiftung schließlich in den Bankrott. Sehr ärgerlich!

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