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Trittau : Gut geforscht ist schon halb geflohen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Schüler des Gymnasiums Trittau sind mit ungewöhnlichen Ideen bei „Jugend forscht“ ganz vorne dabei.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 12:26 Uhr

Wie viele Toilettenpapierblätter sind wohl nötig, um einen „schweren Jungen“ während seines Ausbruchs aus Santa Fu zu halten? Dieser Frage ging Pia Keller nach und knüpfte aus verdrehten Toilettenpapierbahnen ein Kletterseil. Es wurde geknüpft und geflochten, bis sich zahlreiche freiwillige Probanden daran festhalten konnten. Hierzu wurden mikroskopisch unterschiedliche Papierqualitäten untersucht. Diese ungewöhnliche Idee gewann den ersten Platz im Bereich Physik und Schüler experimentieren.

Damit hat sich Pia für den Landesentscheid in Kiel am 16. und 17. März qualifiziert. Einen Sonderpreis erhielt Theresa Löding mit ihrer Idee „Lautsprecher mal anders“ in dem Fachgebiet Technik. Sie untersuchte, wie sich die Wiedergabe von Songs aus dem Smartphone mit Hilfe nicht elektrischer Bauelemente akustisch verstärken lässt. Ebenfalls ein Sonderpreis ging für den Bereich Biologie an Nuno-Niklas Adam, Thore Schmidt und Leonard Bartsch. Die Gruppe stellte sich die Frage „Beeinflusst die Farbe den Geschmack?“

Eine Erfolgsgeschichte ist wieder einmal Phillipp Müller. Bereits zum fünften Mal nimmt er an dem Wettbewerb teil. Im vergangenen Jahr gelang er mit seinen damaligen Mitstreitern und der Forschungsidee „Wellenmessboje mit Smartphones“ bis in den Bundesentscheid und gewann sogar einen Sonderpreis. In diesem Jahr widmet er sich in einem neuen Team wieder einem maritimen Thema. Gemeinsam mit Alexander Holz und Jan Olm wurde die Idee, ein voll funktionstüchtiges Forschungs-U-Boot für Binnengewässer zu konstruieren mit dem ersten Platz in der Kategorie Technik von der Jury gewürdigt. Auch sie haben sich für Kiel qualifiziert.
Der Regionalwettbewerb wurde wieder vom Helmholtz-Forschungszentrum in Geesthacht organisiert. Er war mit insgesamt 53 Gruppen und 118 Teilnehmern der größte in Schleswig-Holstein. Davon waren 15 Gruppen und über 30 Teilnehmer vom Gymnasium Trittau. Zehn der Trittauer Gruppen konnten Preise und Plätze auf dem Siegertreppchen ergattern.

Den Lehrerpreis erhielt Katrin Rücker vom Gymnasium Trittau, verbunden mit einem Preisgeld. Die ebenfalls anwesenden Betreuungslehrer Lars Püschel und Karsten Bittner gewannen zudem noch einen Anerkennungspreis für die jeweils ungewöhnlichste Idee beim Regionalwettbewerb.

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