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Ahrensburg : Grünes Licht vom Land: Eine Stadt kann sich neu erfinden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ahrensburg bekommt Städtebaufördermittel. Millionenzuschüsse könnten deshalb zukünftig fließen. Zur Brücke „Brauner Hirsch“ wurde kein Beschluss gefasst.

Die gute Nachricht zuerst: Das Kieler Innenministerium gibt grünes Licht für die Fördermittel, die von der Stadt Ahrensburg im Rahmen der Städtebauförderung beantragt wurden. Das Land will bis zu einem Umfang von 45 Millionen Euro fördern. Damit bleibt ein städtischer Anteil von 15 Millionen Euro, der Rest kommt jeweils zu einem Drittel von Land und vom Bund.

Damit, so der Leiter des Bauamtes, Peter Kania, sei der Weg frei für eine Umwandlung des Voruntersuchunsgebiets in ein Sanierungsgebiet. Zentraler Punkt dabei ist die Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses, bei der Brandschutzmaßnahmen und energetische Maßnahmen im Vordergrund stehen.

Keinen Beschluss gab es zum sensiblen Thema Bahnüberquerung „Brauner Hirsch“, ein mitten im Landschaftsschutzgebiet liegender vielbefahrener Bahnübergang. Vier Brückenkonstruktionen hat die Deutsche Bahn im Rahmen der Planungen der S4-Trasse vorgeschlagen, keine entspricht im vollen Umfang den Vorstellungen der Stadt Ahrensburg.

Der allererste Vorschlag war eine als „Guckkasten“ bezeichnete Brückenöffnung mit angrenzenden Dämmen, die das Tunneltal optisch zerteilt hätten. Den Brückenschlag „umgehen“ will die CDU – zunächst mit einer Machbarkeitsstudie für eine Südtangente.

Für die Ermittlung der Trassenführung zwischen Hamburger Straße und Ostring sollen, so formulierte es Carola Behr (CDU), 60  000 Euro Ingenieurkosten außerplanmäßig bereitgestellt werden. „Damit würde eine Kostenbeteiligung der Stadt Ahrensburg in Höhe von sechs Millionen Euro an der Bahnquerung entfallen, der Braune Hirsch könnte auf einer Länge von 500 Metern im archäologisch sensiblen Grabungsgebiet renaturiert werden. Ein Vorschlag, den Jörg Hansen (Grüne) als „Traumfängerei“ bezeichnete.





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