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Stormarner Tageblatt

20. September 2017 | 20:30 Uhr

Grünes Licht für Bargteheider Öko-Stadtteil

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

von
erstellt am 26.Jun.2017 | 13:23 Uhr

Der Ausschuss für Planung und Verkehr hat grünes Licht für den B-Plan des Öko-Stadtteils am Krögen gegeben. Der Entwurf wird jetzt ausgelegt, und die Bürger können dazu Stellung nehmen. Auch das Verfahren für das Quartier nördlich der Straße Am Maisfeld ist einen Schritt weiter. Dort sollen ebenfalls sozial geförderte Wohnungen entstehen.

Am Krögen sollen bis zu 110 Wohneinheiten gebaut werden, davon die Hälfte mit Sozialbindung. Ein Teil der Fläche gehört der Stadt, auch der private Eigentümer des dritten Baufelds ist einverstanden, dass dort zur Hälfte günstiger Wohnraum gebaut wird. Näheres soll in einem städtebaulichen Vertrag geregelt werden. Ursprünglich sollte auf der Fläche ein Nahversorgungszentrum für das Baugebiet an der Kornmühle entstehen. „Das macht aus heutiger Sicht keinen Sinn mehr“, sagt Planer Waldemar Barkmann.

Vorgesehen sind jetzt dreistöckige Gebäude mit Staffelgeschoss, die Firsthöhe wurde auf 12,5 Meter festgesetzt. Ein etwa sieben Meter breiter Knickstreifen, der das Gebiet durchzieht, soll erhalten bleiben. Der Knick an der Kruthorst muss allerdings entfallen. Der Straßenverlauf muss zum Schutz der Fledermäuse verlegt werden, damit sie nicht über die künftige Westumgehung fliegen.

Für die Umgehungsstraße wurde Planfeststellungsverfahren eingeleitet, teilt Bauamtsleiter Jürgen Engfer mit. In einem ersten Schritt soll die Kreisstraße nach Fischbek umgelegt werden. Sie soll auf der Höhe Krögen auf die Lübecker Straße treffen. Erst danach folgt der letzte Abschnitt der Westumgehung zwischen Jersbeker und Lübecker Straße.

Die Verwaltung hat inzwischen eine Liste der Ausgleichsflächen veröffentlicht, die für neue Bauprojekte ausgewiesen werden müssen. Entgegen mancher Annahmen befinden sie sich überwiegend auf Stadtgebiet. „Von insgesamt 60 Hektar Poolfläche sind 14 Hektar in Ammersbek und Delingsdorf gelegen“, so Bargteheides Umweltbeauftragter Thomas Degenhardt. Fünf Hektar seien noch verfügbar, angestrebt werde der Ankauf von weiteren zehn Hektar Fläche.

Gute Nachrichten gibt es für Pendler aus Bargteheide. „Es werden drei Zugpaare zusätzlich eingesetzt“, so Engfer. Sie werden nach dem Fahrplanwechsel werktags zwischen 13 und 20 Uhr verkehren.

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