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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 20:07 Uhr

Grüne gegen Ausbau des Jungfernstiegs

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Grünen Reinfeld / Nordstormarn stellen den von der Stadtverwaltung geplanten Ausbau des Jungfernstieges in Frage. Vorschlag der Verwaltung sei ein Ausbau, der sich optisch an die Neugestaltung des Rathausvorplatzes und der Paul-von-Schoenaich-Straße anlehne und 145 000 Euro kosten solle. Die kleine Straße Jungfernstieg führt direkt an dem Park gegenüber der Matthias-Claudius-Kirche vorbei zum Neuhöfer Teich.
„Wenn ich diese Planung sehe, habe ich den Eindruck, dass Reinfeld immer noch zu viel Geld hat“, so Ausschussmitglied Geert Karnick. Nachdem für die Verkehrsführung, wie von den Grünen vertreten, eine Sperrung der Durchfahrt am Neuhöfer Teich beschlossen wurde, sei für den Jungfernstieg zukünftig ausschließlich Anlieger- und Parkplatzverkehr zu erwarten. Eine verkehrliche Begründung für den Ausbau bestehe damit nach Ansicht der Grünen nicht mehr. Vielmehr könne durch den Verzicht auf den Ausbau der ursprüngliche Charakter der zweitältesten erhaltenen Straße von Reinfeld, die in dieser Form auch hervorragend mit dem Park harmoniert, bewahrt werden. Der Bauausschuss habe daraufhin beschlossen, die Verwaltung um Kalkulation der Kosten für eine Totalsanierung des Jungfernstieges mit Kopfsteinpflaster zu bitten. Nach Ansicht der Grünen werde diese Form der Sanierung zwar den Charakter der Straße weitgehend wieder herstellen, aber vermutlich werde diese Lösung nicht günstiger, da das Verlegen von Kopfsteinpflaster teurer ist als Betonsteinpflasters. Deshalb ziele der Vorschlag der Grünen auch darauf hin, auf eine Sanierung des Jungfernstieges vollständig zu verzichten und nur einzelne Stellen auszubessern.

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erstellt am 22.Aug.2013 | 10:32 Uhr

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