Großhansdorf : Großfahndung nach Überfall auf Kiosk

Der Tatort ist abgesperrt: Spurensuche im Kiosk.

Der Tatort ist abgesperrt: Spurensuche im Kiosk.

Kioskbetreiber kam verletzt ins Krankenhaus, Tatbeteiligte hat sich der Polizei gestellt.

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14. Januar 2021, 14:10 Uhr

Großhansdorf | Bei einem Überfall auf einen Kiosk mit integriertem Paketshop am Ahrensfelder Weg in Großhansdorf wurde am Donnerstag, 14. Januar, der Kioskbetreiber verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Mann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei sperrte den Kiosk. Beamte der Spurensicherung nahmen am Tatort ihre Ermittlungen auf und sicherten Spuren.

Ein Spürhund nimmt die Fährte auf.
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Ein Spürhund nimmt die Fährte auf.

 

Spürhund im Einsatz

Im Rahmen einer Sofortfahndung überprüften mehrere Streifenwagen-Besatzungen gemeinsam mit der Bundespolizei den Bereich des U-Bahnhofes Schmalenbek und großräumig die Waldgemeinde. Dabei war auch ein Spürhund der Diensthundestaffel Lübeck eingesetzt.

Mehrere Polizeifahrzeuge und Rettungsdienst waren vor Ort.
rtn

Mehrere Polizeifahrzeuge und Rettungsdienst waren vor Ort.

Täterin wird gesucht - Tatbeteiligte stellt sich

Gesucht wird eine etwa 30 bis 35 Jahre alte Täterin mit korpulenter Figur und schulterlangen dunkelblonden Haaren. Die Frau ist 170 bis 175 Zentimeter groß, dunkel gekleidet und trägt schwarze Turnschuhe mit auffälligem weißen Rand. Bei der Tatausführung hatte sie ihr Gesicht mit einer Mund- und Nasenschutzmaske bedeckt. Sie betrat gegen 11.10 Uhr den Kiosk und forderte die Herausgabe von kiosktypischen Verkaufswaren.

Um dem Nachdruck zu verleihen, schlug sie mit einem Gegenstand auf den Betreiber ein. Anschließend flüchtete sie zu Fuß in Richtung U-Bahnhof /Schmalenbek / Ahrensfelder Weg. Über die Höhe des Stehlgutes ist noch nichts bekannt.

Im Laufe des Abends erschien eine 18-jährige Frau bei der Polizei in Ahrensburg, bei der eine Tatbeteiligung im Raume steht.

Aufgrund der Schwere des Tatvorwurfs ist der Beschuldigten zunächst ein Pflichtverteidiger beizuordnen, bevor sie zu dem Tatvorwurf vernommen werden kann.

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