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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 06:59 Uhr

Elmenhorst : Großer Spaß, weniger Publikum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die erste Ausgabe der „Elmenhorster Karnevalsnacht“ erlebt trotz sehenswerter Beiträge einen erneuten Besucherrückgang.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2017 | 20:15 Uhr

Als die „Elephants“ kurz vor Mitternacht die Tanzfläche betraten, bebte die Halle. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt bei der „Elmenhorster Karnevalsnacht“. Schon zuvor hatte Zeremonienmeister Boris von Lonsky das Publikum gelobt und angefeuert. „Ihr klingt ja wie 4000“, rief er ins Mikrofon. Doch tatsächlich waren es keine 4000, auch keine 1000 und in diesem Jahr auch erstmalig keine 500, die zur ersten Ausgabe der „Elkana“ kamen. Vor allem zu Beginn der Veranstaltung konnten einem die Kinder- und Teeniegarde ein wenig leid tun, weil sie vor nur wenigen kostümierten Besuchern auftraten.

Neben den zurückgegangenen Kartenverkäufen für die Kultveranstaltung, setzte sich die Tendenz fort, dass die Gäste immer später in der Halle erscheinen. 19.11 Uhr ist ihnen als Startzeit offenbar zu früh. An der Mühe, die sich der Elmenhorster Karnevalsverein (EKV) rund um Präsident Reiner Solvie macht, liegt es definitiv nicht. Erneut war die Halle liebevoll dekoriert, und die Garden – mit der „Prinzengarde“ als Herzstück – hatten genau wie die „Alten Schachteln“ und die „Showdancer“ gelungene Choreographien ausgearbeitet, die vom Publikum gefeiert wurden. Als Gäste waren ein Funkenmariechen aus Lübeck Kücknitz und die Garde der Kieler Nordlichter mit von der Narren-Partie. Erfreulich war, dass sich der Großteil der 450 Besucher an das Kostümmotto „80er Jahre“ hielt mit Referenzen von Modern Talking über Minnie Mouse bis zu Aerobic-Outfits. Die Karnevalsfans bereuten den Besuch sicherlich nicht. Auf der Tanzfläche war ausreichend Platz, und die Schlangen an den Getränkeständen blieben übersichtlich.

Für den zweiten Teil der Elkana am nächsten Sonnabend ab 19.11 Uhr stehen die Vorzeichen interessanterweise ganz anders. Hier lief der Vorverkauf bereits sehr gut. An der Abendkasse wird es nur noch wenige Restkarten geben. Woran das liegen könnte und ob es auch im nächsten Jahr noch zwei Ausgaben der „Elkana“ geben wird und wie die Ausrichtung 2018 eventuell überarbeitet werden kann, soll im Vorstand besprochen werden. Nicht mehr dabei sein, wird 2018 der langjährige Zeremonienmeister von Lonsky. Er tritt bei der „Elkana II“ ein letztes Mal in dieser Funktion auf.  

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