Barfeld-Stegen : Großer Gewinn fürs Dorf

Bis auf Kleinkram vollendet: die alte Mühle. Stefan Meier: „Ende nächster Woche sind wir fertig.“
1 von 3
Bis auf Kleinkram vollendet: die alte Mühle. Stefan Meier: „Ende nächster Woche sind wir fertig.“

Alte Schrotmühle in Bargfeld Stegen nach Filigran-Umbau mit vielen Gästen eingeweiht.

shz.de von
25. Juni 2014, 11:09 Uhr

Wenn man die alte Schrotmühle in Bargfeld-Stegen heute betrachtet, kann man sich gar nicht mehr vorstellen, wie es hier vorher, vor nicht mal einem Jahr, ausgesehen hat – schlimm! Doch dank der beiden Privatinvestoren – Carsten Unger und Stefan Meier vom gleichnamigen Architektenbüro – wurde der Ruine neues Leben eingehaucht und die alte Schrotmühle gestern als modernes Dienstleistungszentrum mit vielen Gästen eingeweiht.

Bürgermeister Andreas Gerckens freute sich besonders über den Erhalt des historischen und ortsbildprägenden Charakters: „Ein großer Gewinn für unser Dorf.“ Und Bernd Gundlach, Vorsitzender der Aktivregion Alsterland, lobte das überzeugende Projekt und den Mut der beiden Protagonisten. Die haben sich dem Wagnis gestellt und 915 000 Euro (siehe unten) in den Bau fließen lassen. „Das geht aber nur gemeinsam“, betonte Carsten Unger. Auch im Namen seines Kompagnons dankte er der Gemeinde, dem Amt Bargteheide-Land, der Aktivregion sowie Handwerkern und Dienstleistern: „Hier haben alle an einem Strang gezogen.“

Nachdem ein weiterer Bürotrakt im Obergeschoss vermietet werden konnte, ist jetzt nur noch das Büro Nr. 2 frei. Aber auch dafür gebe es Interessenten, so Meier. Wie berichtet ist im Erdgeschoss auf 180 m² nun die barrierefreie Arztpraxis von Dr. Kerstin Straubinger (vorher Mittelweg) untergebracht und im Obergeschoss genug Raum für das Architektenbüro selbst. Das platzte am bisherigen Standort aus allen Nähten. Für alle „eine Win-Win-Situation“, brachte es Gerckens auf den Punkt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen