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Kellerbrand : Großalarm für Rettungsdienste in Oldesloe

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Kellerbrand in einem mehrgeschossigem Wohnhaus endet nach schnellem Einsatz der Feuerwehr glimpflich. Ein Kind erlitt eine Rauchvergiftung. Zwei Verschläge loderten gleichzeitig.

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erstellt am 25.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Ein Kellerbrand in einem dreigeschossigen Wohnhaus am Berliner Ring 37 löste in der Nacht zu gestern einen Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Gegen 20.10 Uhr hatten mehrere Anrufer zeitgleich von einem brennenden Wohnhaus, starker Rauchentwicklung und Flammen hinter Fenstern, berichtet, woraufhin die Leitstelle Großalarm „MANV II“ auslöste, einen Vorfall mit 11 bis 20 Erkrankten oder Verletzten. Eingebunden waren auch Rettungsdienst, Notärzte, die Schnelleinsatzgruppe des Kreises Stormarn (SEG) sowie der Leitende Notarzt (LNA). Zusätzliche Rettungswagen wurden vorsorglich aus Lübeck und dem Kreis Segeberg angefordert.

Als die Oldesloer wenige Minuten später mit sieben Fahrzeugen und 30 Mann am Brandort eintrafen, war die Straßenfront des Hauses völlig verqualmt, und aus einem Kellerfenster schlugen meterhohe Flammen gegen die Fassade. Unter Atemschutz gelangten die Kräfte zunächst in das Treppenhaus auf der rückwärtigen Seite, wo es ebenfalls eine sehr starke Rauchentwicklung gab.

„In Höhe des ersten Stockwerks kam uns eine Gruppe von zehn Bewohnern entgegen, darunter zwei Kinder“, sagte Einsatzleiter Kai-Uwe Gatermann. Sie alle wurden aus dem Gefahrenbereich geführt und dem Rettungsdienst übergeben, der mit 22 Kräften und zwölf Fahrzeugen vor Ort war. Ein Kind kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Alle anderen Bewohner wurden in einem Nebengebäude von Rettungssanitätern und Notärzten betreut. Als Erkundungen wenig später ergaben, dass alle Personen ihre Wohnungen verlassen hatten, entspannte sich die Lage, und die Alarmierung der SEG und zusätzlicher Rettungswagen konnte zurückgenommen werden.

Die Feuerwehrleute mussten an zwei Einsatzorten unter Atemschutz löschen. Im Keller des Hauses standen zwei acht acht Quadratmeter große Verschläge in Vollbrand mit samt größerer Mengen Unrat, darunter auch Autoreifen. An der Straßenseite bedrohten Flammen die Fassadendämmung. Gegen 21.15 Uhr war das Feuer aus. Nach gründlicher Belüftung des Gebäudes konnten die Bewohner noch in der Nach in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Sachschaden dürfte erheblich sein. Im Keller wurden Räumlichkeiten durch Hitze, Rauch und Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. An der Fassade konnten die Schäden durch den Löscheinsatz gering gehalten werden. Die Kripo Lübeck nahm noch während des Einsatzes ihre Ermittlungen zur Brandursache auf.

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