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Das kirchliche Wort : „Gott liebt diese Welt“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Endlich eine gute Nachricht

Gute Nachrichten gehören eher zu den Ausnahmen einer guten Tageszeitung, wie immer sie heißen mag. Die meisten Redakteure halten sich noch immer an den alten journalistischen Grundsatz: „Allein schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“. Woran das liegt, kann ich mir denken: Gute Nachrichten sind einfach nicht so aufregend, verursachen eher Langeweile. Niemand käme auf die Idee von den alltäglichen Dingen in der Zeitung zu berichten, die gut laufen: „Schlosspark mit Rasenmäher gemäht“. Nur schlechte Nachrichten interessieren den Leser. Nun behaupten wir Christen, es gäbe so etwas wie „die gute Nachricht“. Die Bibel nennt diese Nachricht Evangelium – so das griechische Fremdwort dafür. Muss die Bibel deshalb langweilig sein? Keineswegs, wenn wir einmal davon ausgehen, dass die guten Nachrichten das Normale sind. Dabei verrät uns ein Blick in die Zeitung, dass es eher umgekehrt ist. Dabei sind es die guten Nachrichten, die aus dem Rahmen fallen. Hier bekommt das Evangelium einen ganz neuen Stellenwert. Und so lässt sich die „Gute Nachricht“ der Bibel mit einem Satz auf den Punkt bringen: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“

Das sind die Schlagzeilen, auf die es ankommt: Gott liebt diese Welt, mit allem, was dazu gehört. Gott liebt uns Menschen so sehr, dass er dieses unter Beweis gestellt hat. Er hat uns seinen Sohn Jesus Christus geschickt. Er hat ihn zu uns gesandt, damit wir leben können – ewig leben können. Das sind gute Nachrichten, die nicht nur in die Bibel gehören. Das sind gute Nachrichten, mit denen wir leben können und von denen wir noch mehr brauchen.

Von Pastor Jens Kugler

Fr. ev. Gemeinde Ahrensburg

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erstellt am 25.Aug.2013 | 10:58 Uhr

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