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Bad Oldesloe : Glückwunsch zum 80. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ex-Justizminister, Ehrenamtler und mehr: Dr. Klaus Klingner ist ein großer Menschen- und Naturfreund.

Wenn es mehr Menschen wie Klaus Klingner geben würde, müsste man sich weniger Sorgen um die Zukunft seiner Kinder machen. Dieser Ausspruch stammt von Schleswig-Holsteins ehemaligem Ministerpräsidenten Björn Engholm und er gilt noch heute.

Denn das Engagement Klaus Klingners für Bad Oldesloe, Stormarn und Schleswig-Holstein ist beispielhaft. Aber auch im Arbeitersamariterbund (ASB), dessen Ehrenvorsitzende er ist, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und bei den Naturfreunden Stormarn ist der gebürtige Potsdamer nach wie vor aktiv. Heute feiert Dr. Klaus Klingner seinen 80. Geburtstag und ist mehr denn je ehrenamtlich tätig. In seinem Element aber ist er, wenn er draußen in der Natur wandert oder mit dem Rad unterwegs ist. Hier schöpft er Kraft, findet Entspannung.

Bekannt wurde Dr. Klaus Klingner als Politiker. Der studierte Jurist ist seit 1966 Mitglied der SPD und war 25 Jahre lang Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags. In diese Zeit fällt auch die unrühmliche Barschel-Affäre, für deren Aufklärung er 1987/88 als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses mit verantwortlich war. Der damals amtierende Ministerpräsident Björn Engholm berief Klaus Klingner im Mai 1988 zum Justizminister und auch unter Heide Simonis behielt er sein Amt. Nach der Landtagswahl 1996 schied er aus der Regierung aus. Klingner verkörpert die Werte der SPD, die im politischen Alltagsgeschäft oft nur schwer umzusetzen sind, wie kein anderer. Björn Engholm bezeichnete ihn einst als das „juristische Gewissen“ der Landesregierung. Darüber hinaus habe er sich immer direkt um die Menschen gekümmert, sich nie vereinnahmen lassen und geholfen, wo man helfen konnte, und damit sei er stets Vorbild für andere.

Seit 1960 ist mit seiner Frau Elke verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter und zwei Enkel Als sachkundiger Hobbyschriftsteller verfasste er mehrere heimat- und regionalkundliche Texte für die Stormarner Hefte und auch für den Heimatbund schrieb Klaus Klingner Beiträge. Zudem ist er als lizensierter Wanderführer viel unterwegs in seiner Stormarner Heimat. Auch in der Senioren-Tennismannschaft des THC schwingt Klaus Klingner gern den Schläger.

Seine jüngste ehrenamtliche Aktivität ist die eines Sprachpartners unter dem Dach der Migrationssozialarbeit des Diakonischen Werkes. Hier trifft er sich allwöchentlich mit Flüchtlingen zum Austausch und zwecks Sprachtraining für die Migranten. Diese wichtigen und sehr effektiven Sprachpartnerschaften liegen dem Jubilar besonders am Herzen. Deshalb bittet Klaus Klingner anlässlich seines 80. Geburtstags um Geldspenden zugunsten der Sprachförderung von Flüchtlingen.




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erstellt am 13.Dez.2015 | 17:44 Uhr

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