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Gleichstellungsbeauftragte in Bargteheide ist gefunden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hauptausschuss entscheidet sich für Sozialpädagogin / Stadtvertretung tagt diesen Donnerstag

Die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten in Bargteheide kann neu besetzt werden. Knapp 20 Frauen hatten sich darum beworben, zwei kamen in die letzte Auswahl und stellten sich dem Hauptausschuss vor. Der entschied sich jetzt für Kathrin Geschke. Sie wird wohl während der nächsten Sitzung der Stadtvertretung in das Amt bestellt.

Die 41-jährige Sozialpädagogin war zuletzt in der Fachbereichsleitung eines Trägers tätig, bevor sie in Elternzeit ging. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Kathrin Geschke hatte sich zuvor als Sozialpsychologin und Kommunikationswirten weiterqualifiziert. „Sie besitzt bereits Führungs- und Marketingerfahrungen“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht. Vorgängerin Gabriele Abel hatte sich – wie berichtet – im vergangenen März für eine Stelle in der Kreisverwaltung entschieden, wo sie die Flüchtlingsarbeit koordiniert.

Die Stadtvertretung muss auch über Mittel zum Umbau des ehemaligen Hausmeisterhauses am Eckhorst Gymnasium entscheiden. Ab dem neuen Semesterbeginn am 1. September wird die Volkshochschule das Gebäude nutzen. Hier wird nicht nur die PC-Schule ein neues Domizil finden. Zwei Räume stehen dort für Sprachkurse zur Verfügung. Die werden dringend benötigt.

Die Umbaukosten von knapp 84  000 Euro werden auch für die Schaffung eines zweiten Fluchtwegs benötigt, wofür eine Wand durchgebrochen wird. Der Investition stehen Mieteinsparungen von gut 19 000 Euro jährlich gegenüber, sodass sich die Kosten in gut vier Jahren amortisieren.

In Bargteheide hat kürzlich der Arbeitsausschuss für Verkehrsplanung der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen getagt. Im Arbeitsausschuss sind Vertreter des Bundesumweltamts, des Bundesverkehrsministeriums und diverse Fachplaner vertreten. Sie informierten Bargteheider Ausschussmitglieder und den Bauamtsleiter über ihre Sicht auf die Verkehrssituation und anhängige Projekte. „Wir sind froh, jetzt einen engen Draht zur Forschungsgesellschaft zu haben“, freut sich die Bürgermeisterin. Mit den Prämien aus dem Projekt 50:50 zur Energieeinsparung hat das Kopernikus Gymnasium neue Müllbehälter angeschafft. Die Schüler hatten zwar schon bisher ihren Müll getrennt, aber das Reinigungspersonal entsorgte ihn in einem Beutel. Nach vielen Gesprächen startet jetzt das Modellprojekt im KGB, dem sich weitere Schulen anschließen wollen. Die Reinigungsfirma hat dafür neue und größere Putzwagen angeschafft, damit die Mülltrennung Wirklichkeit wird. Die Schüler selbst entsorgen wöchentlich schon das Altpapier in eigener Verantwortung. Die Umweltmanager aller Klassen wurden zuvor von einem Mitarbeiter Abfallwirtschaft Südholstein über Abfalltrennung geschult.

Nichtöffentlich berät die Stadtvertretung über Grundstücksankäufe zum Ausbau der Wurth und über den weiteren Ankauf von Ausgleichsflächen. Insgesamt stehen dafür 340  000 Euro bereit. Auf der Tagesordnung stehen auch Planungskosten für den Umbau des Verwaltungstrakts der Carl-Orff-Schule.

>Die Sitzung der Bargteheider Stadtvertretung beginnt am morgigen Donnerstag um 19 Uhr im Stadthaus, Am Markt 4.


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