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Rümpel : Glasfaser: Rümpel hat es nicht geschafft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

42 Prozent der Rümpeler Haushalte haben Interesse an schnellem Internet. Das ist zu wenig: Die Stadtwerke haben den Anschluss der Gemeinde zurückgestellt.

In Rümpel wird es vorerst keine Breitbandversorgung mit Glasfaserkabel geben. „An der Quote in Rümpel hat sich leider trotz des Aufrufs in der Presse nichts getan. Daher werden wir die Gemeinde zurückstellen“, so Petra Grimm von den Vereinigten Stadtwerken. Die Quote der anschlusswilligen Bürger liegt nach wie vor bei 42 Prozent. Erst bei einer Anschlussquote von 55 Prozent wäre der Ortsteil Rümpel mit Glasfaser versorgt worden.

Für die Rümpeler bedeutet das nun warten. Bürgermeister Torben Schmahl hatte noch die stille Hoffnung, dass die Stadtwerke Media zumindest einen Teilausbau vornehmen. Das wird aber auch nicht passieren. „Ein Teilausbau wäre nur möglich, wenn dort bereits ein Verteiler vorhanden wäre oder Rümpel an der ausgebauten Strecke liegen würde“, sagte Petra Grimm vom Vertrieb Breitband. Beides ist aber nicht der Fall. Das Glasfaserkabel muss extra nach Rümpel gelegt werden.

„Ich habe im Moment keine Idee, was wir noch machen können“, so Torben Schmahl. „Einzig wäre noch, wenn Großvermieter ihre Wohnungen und Häuser anschließen lassen“, sagte der Bürgermeister. So könnten noch einige Prozente für die Quote zusammenkommen. „Die Verträge behalten ihre Gültigkeit und die Vertragsabschlussphase ist verlängert. Sobald sich an der Quote etwas tut, prüfen wir den Ausbau. Allerdings ist aufgrund der Tiefbaukapazitäten ein Ausbau erst frühestens in 2015 möglich“, so Petra Grimm.

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erstellt am 08.Aug.2014 | 14:58 Uhr

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