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Stormarner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 06:43 Uhr

Gesundheit und Tourismus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der neue Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck sieht Potenziale im Bereich Gesundheitswirtschaft

von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Seit gestern ist Lars Schöning offiziell Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck. Der 41-Jährige Diplom-Kaufmann ist der Nachfolger von Matthias Schulz-Kleinfeldt, der im Juni abberufen worden war und desen Stellvertreter Schöning war. Auf einstimmingen Vorschlag des Präsidiums hatte die Vollversammlung den zeifachen Vater jetzt mit 36 zu sechs Stimmen als neuen Hauptgeschäftsführer bestellt

Lars Schöning studierte Betriebswirtschaft in Kiel und kam im Mai 2000 zur IHK zu Lübeck. Dort war der zunächst als Referent im Stab der Hauptgeschäftsführung tätig, später als Referent und stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Kommunikation. Im Januar 2008 wurde er Leiter Existenzgründung und Unternehmensförderung. „Dieser Geschäftsbereich besitzt Schnittstellen zu allen IHK-Bereichen. Im Mittelpunkt steht immer der Dienstleistungsgedanke“, so Schöning, die seit April 2010 zudem stellvertretender Hauptgeschäftsführer war.

In dieser Position führte er nach der Abberufung von Schulz-Kleinfeldt durch IHK-Präses Friederike C. Kühn und das Präsidium ab Juni bereits die Geschäfte der IHK. „In dieser Phase hat er sich bewährt und uns mit hervorragenden Leistungen und seiner Führungsqualität überzeugt“, sagte Friederike C. Kühn. In Wirtschaft, Verbänden und Politik sei er „geschätzt und akzeptiert“.

„Mit zusätzlichen und verbesserten Informationsveranstaltungen und Beratungsangeboten wollen wir im gesamten IHK-Bezirk mit seinem mehr als 70 000 Mitgliedern präsenter sein“, kündigte Schöning an. Weitere Schwerpunkte seien die Zusammenarbeit mit den anderen Kammern in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen, der demografische Wandel und die damit verbundene Fachkräftelücke sowie Erhalt und Ausbau der Infrastruktur – vom Weiterbau der A 20 über den Ausbau der A 21 und den Elbe-Lübeck-Kanal, den Bau der Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbelt-Querung bis zum Flughafen Blankensee.

Stärker als bisher werde die Gesundheitswirtschaft in den Fokus rücken. „Unsere Region hat mit der Medizintechnik sowie den Klinikbetrieben und Reha-Einrichtungen bereits große Stärken, eine engere Vernetzung in den Bereichen Gesundheit und Tourismus wird aber durch Synergieeffekte neue Potenziale heben und zu einer weiteren Profilierung des Standorts beitragen“, ist Schöning überzeugt. Der HanseBelt sei eine Region der Chancen, sagt der 41-Jährige, der federführend an der „Strategie 2030“ der IHK Schleswig-Holstein mitarbeitete: „Wir werden die Herausforderungen meistern.“

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