Ahrensburg : Gesucht: beste Standorte

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Die Mülleimer in Ahrensburg sollen jetzt auch mit Pfandringen ausgestattet werden.

shz.de von
17. März 2017, 06:00 Uhr

In der Kreisstadt gibt es sie bereits, Ahrensburg erhält sie in diesen Wochen: sogenannte Pfandringe an Mülleimern. Wer – aus welchen Gründen auch immer – als Sammler von Leergut unterwegs ist, muss nun nicht mehr entwürdigend in den Mülleimern wühlen, weil Pfandflaschen nicht mehr im Mülleimer landen müssen, sondern in den Außenringen griffbereit sind.

In beiden Städten war die Anregung aus den Kreisen der Umweltschützer und politischen Ausschüsse gekommen. In Bad Oldesloe hatten Berufsschüler den Anstoß gegeben. Während die Ringe in der Kreisstadt nun an vielen Mülleimern schon hängen, wird in der Schlossstadt gemessen, wo die zehn bestellen Ringe angebracht werden können.

„Wir finden, dass das eine sehr gute Sache ist, die auch ruhig öffentlich noch bekannter sein kann“, so Hauke Schmidt, Sachbearbeiter für Grünflächen bei der Stadt Ahrensburg. Gemeinsam mit José Caberta vom Baubetriebshof machte er mit einem Modellring einen Gang durch die Ahrensburger Innenstadt. „Wir suchen die zehn besten Orte. Die Klaus-Groth-Straße, die Große Straße und das Rondeel gehören definitiv dazu. Dort halten sich viele Menschen auf, und so fällt dort auch viel Müll an“, weiß Schmidt. „Die Investition ist überschaubar. Sie liegt im dreistelligen Bereich“, so Schmidt.

„Informationen über den Sinn der Ringe helfen sicherlich auch, dass sie richtig genutzt werden. Denn so mancher weiß nicht auf Anhieb, was es damit auf sich hat“, sagt Schmidt. „Vielleicht bleiben so auch Menschen an den Mülleimern stehen und kommen ins Gespräch darüber. Das ist ja auch nicht schlecht“, ergänzt José Caberta. Montiert werden die Ringe in der Schlossstadt nun in den nächsten Wochen. „Sobald sie geliefert sind, bringen wir sie an“, verspricht Schmidt.

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