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Stormarner Tageblatt

24. Oktober 2017 | 06:24 Uhr

Geschichte zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 18:44 Uhr

Rund 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten, Gärten und Parks sind am Tag des offenen Denkmals am 8. September bundesweit geöffnet. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. Unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ stellt der Denkmaltag in diesem Jahr die zentralen Fragen der Denkmalpflege in den Mittelpunkt: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem, wann und für wen?

Denkmale, die an Krieg und Unrecht erinnern sind ebenso im Fokus wie Denkmale der Nachkriegsmoderne oder nicht mehr genutzte Industriebauten und historische Gebäude in strukturschwachen Gegenden. Alle diese Objekte können für jeden sichtbar machen, vor welche Herausforderungen die Anforderungen des Denkmalschutzes Besitzer, Planer, Handwerker und Denkmalpfleger stellen können - und wie sie gemeinsam bewältigt werden. Der Tag ist zugleich eine Leistungsschau, bei der gezeigt wird, wie sehr es sich lohnt, sich für alle historischen Bauwerke einzusetzen. Ziel des bereits zum 21. Mal stattfindenden Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Der Aktionstag kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande.


>Infos unter www.tag-des-offenen-denkmals.de kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen

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