zur Navigation springen

Bad Oldesloe : Geschichte lockt zu viele ins Kub

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beim Vortrag des Kreisarchiv mussten rund 100 Interessierte draußen bleiben. Spontan wurde ein Zusatztermin im März vereinbart.

200 Sitzplätze stehen im Kub für den Lichtbildervortrag zur Verfügung, rund 300 Interessierte sind erschienen. Und so ist die Enttäuschung am Dienstagabend groß bei denen, die draußen bleiben müssen und den vom Kreisarchiv organisierten Fotovortrag über Bad Oldesloer Zeitgeschichte nicht miterleben können, weil der Saal des Kultur- und Bildungszentrums eine Viertelstunde vor Beginn bis auf den letzten Platz besetzt ist.

„Ich bin extra aus Hamburg gekommen, bin früher von der Arbeit weg und dann das!“, ist Michael Peters schwer enttäuscht. Seine Eltern stammen aus Bad Oldesloe, er hätte sich gern mit seiner „halben Heimatstadt“ auseinandergesetzt. So wie ihm ergeht es zahlreichen Besuchern. Manche harren noch bis kurz nach dem Beginn aus, wollen unbedingt in den Saal – und hoffen auf Einlass. „Wir werden nur 200 Personen reinlassen, wenn die Veranstaltung für 200 zugelassen ist. Daran können wir hier nicht rütteln“, erklärt Kulturmanagerin Inken Kautter den Anwesenden. Ironie des Schicksals: Manche, der Oldesloe-Interessierten, die keinen Zutritt mehr finden, haben ähnliches bereits im vergangenen Jahr im Bürgermeisterwahlkampf erlebt, als die Festhalle wegen drohender Überfüllung hatte geschlossen werden müssen. „Irgendwie muss man hier mal besser planen, wie viele Leute zu einer Veranstaltung kommen“, macht sich ein Oldesloer seinem Ärger Luft. Kreisarchivar Stefan Watzlawzik: „Wir haben überall im Kreis sehr positive Erfahrungen mit dieser Vortragsreihe: Die Säle sind voll.“

Die gute Nachricht: Es wird einen Zusatztermin geben. Am Dienstag, 7. März, um 19 Uhr wird der Vortrag des Kreises Stormarn zur Oldesloer Zeitgeschichte wiederholt. „Ich freue mich, dass die Veranstaltung , so dermaßen gut angenommen wird. Sie reiht sich damit in sehr viele positive Erfahrungen der ersten Kub-Monaten ein“, sagt Oldesloes Kulturmanagerin. Eintritt wird erneut frei sein. Im Zentrum stehen die zahlreiche Bilder des bekannten Oldesloer Fotografen Hans Mallek, der den Umbruch der Kreisstadt in der Nachkriegszeit im Bild festgehalten hat.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Feb.2017 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen