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Gerstmann: „Ein Rathaus bleibt ein Rathaus“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Richtfest in Reinfeld / Neues Verwaltungsgebäude für knapp 1,4 Millionen Euro / Inneneinrichtung extra

Nach jahrelangem Hin- und Her ist es nun geschafft: Zum Richtfest für den Verwaltungsneubau direkt gegenüber des historischen Rathauses luden Bürgermeister Heiko Gerstmann und sein Team Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein. „Es gab viele Varianten. Erst sollte ein Teil der Verwaltung ins geplante Rathauscenter nebenan zur Miete einziehen, dann in ein Gebäude hinter dem Rathaus“, erinnert sich Gerstmann. Doch zur Miete wollte die Stadtverwaltung nicht wohnen, denn: „Ein Rathaus bleibt ein Rathaus und wird es wohl immer geben.“

Nach Fertigstellung des Neubaus für die Stadtwerke gleich nebenan wurde im September 2015 mit den Bauarbeiten für das Verwaltungsgebäude begonnen. „Wir sind absolut im Zeitplan und rechnen mit dem Bauende im November“, freut sich der Bürgermeister. Das sah vor einigen Monaten beim Fundament gießen noch anders aus. Ein Verdacht auf eventuelle Umweltaltlasten konnte jedoch ausgeräumt werden.

1,38 Millionen Euro kostet laut Architektin Maike Petersen vom Bauamt Reinfeld der komplette Bau samt Planungen – exklusive der Inneneinrichtung. 450 Quadratmeter beherbergen in Zukunft neun Büros für 13 bis 15 Mitarbeiter – teilweise mit Doppelbelegung – das Stadtarchiv und den Sitzungsaal. Ins Erdgeschoss ziehen Bürgerbüro und Sozialamt.

Im ersten Obergeschoss, das barrierefreie vom Kirchsteig hinter dem Gebäude erreichbar ist, befindet sich in Zukunft der Sitzungssaal, der sich von 55 auf 90 m² vergrößert. Das zweite Obergeschoss ist für Fachbereichsleiter und Stadtmarketing vorgesehen. Architektin Sigrid Morawe-Krüger, die schon für die Kircheninnensanierung und den Stadtwerkebau verantwortlich zeichnet, plante nach einer Grundidee der Stadt das funktionale und moderne Gebäude.

Das historische Rathaus gegenüber wird nach Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Eine Städtebauförderung ist bereits genehmigt. Viel mehr Platz hätten die Mitarbeiter, so der Bürgermeister, nicht gewonnen, denn der aus den 60er Jahren stammende, marode Rathausanbau (100 Quadratmeter) wird abgerissen. Bürgermeister Gerstmann bleibt mit seinem Büro im alten Rathaus.




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erstellt am 29.Apr.2016 | 10:03 Uhr

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