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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 13:13 Uhr

Wahlen : Gerangel um Stellvertreterposten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die 19 Freiwilligen Feuerwehren im Amt Nordstormarn haben jetzt zwei stellvertretende Amtswehrführer

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 06:30 Uhr

Mit Bernd Link und Helge Trabert haben die 55 Delegierten der 19 Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Nordstormarn zwei neue Stellvertreter für den Amtswehrführer Albert Iken gewählt.

Bislang hatte Amtswehrführer Iken (Hamberge) mit Walter Niederschabbehard (Badendorf) nur einen Stellvertreter. „Es hat sich gezeigt, dass das zu wenig ist, denn die Arbeit wird immer mehr“, sagte Iken schon vor geraumer Zeit. Hinzu kam, dass Walter Niederschabbehard, der amtierende Stellvertreter Ikens, seit Monaten wegen Krankheit ausgefallen war.

Und so zählte Iken in seinem Bericht gleich zu Beginn der Sitzung im Schützenheim Klein Wesenberg alle Termine auf, die er seit Jahresbeginn bis September allein wahrgenommen hatte. Dazu zählten neben 31 Einsätzen im Amtsbereich auch die Teilnahme an Amtsfeuerwehrfesten, elf Ausbildungsdienste, 33 Gespräche auf Orts-, Amts- und Kreisebene, 11 Beerdigungen und Krankenbesuche, 22 andere Veranstaltungen und acht Vorbereitungsveranstaltungen zum eigenen Amtsfest.

Um den Weg für einen weiteren Stellvertreter zu ebnen, hatte Amtswehrführer Albert Iken bereits frühzeitig die Weichen im Amtsausschuss gestellt und für ein verkürztes Verfahren gesorgt. So entschied der Amtsausschuss vorbehaltlich der Zustimmung der Delegiertenversammlung, die Satzung zu ändern und künftig zwei Stellvertreter vorzusehen. Die Delegierten stimmten jetzt auf der Sitzung in Klein Wesenberg einstimmig zu.

Die eigentlichen Wahlen der beiden Stellvertreter allerdings verliefen nicht nach Ikens Geschmack. Hatte er zuvor sich seine beiden Wunschkandidaten Bernd Link (Westerau) und Helge Trabert (Hamberge) selbst ausgesucht, kam unerwartet mit Matthias Starck aus Badendorf noch ein weiterer hinzu. Als Iken das bereits vor der Wahl erfuhr, war er nicht begeistert, dass das ohne sein Einvernehmen geschehen war. Auch das Starck die Werbetrommel für seine Kandidatur mit Hilfe einiger Wehrführungen aus dem Amt rührte, war dem Amtswehrführer noch nach der Wahl ein Dorn im Auge.

Im ersten Wahlgang erhielt Bernd Link mit 39 Stimmen die klare Mehrheit. Die beiden anderen Kandidaten erhielten jeweils acht Stimmen. Im zweiten Wahlgang aber wurde es eng: Ikens Wunschkandidat aus der eigenen Wehr, Helge Trabert, setzte sich mit 29 Stimmen gegen Mitbewerber Matthias Starck durch. Für Starck votierten 26 Delegierte.

Der amtierende Vizechef der Nordstormarner Wehren, Niederschabbehard, gratulierte den beiden Gewählten und wünschte ihnen viel Erfolg bei der Ausübung ihres neuen Amtes.

Die künftigen Stellvertreter des Amtswehrführers sollen nun in etwa vier Wochen bei einer Veranstaltung der Nordstormarner Wehren vereidigt werden.

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