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Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 19:36 Uhr

Geplanter Kindergarten erst 2017 fertig

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der geplante Kindergarten in Trittaus Norden wird voraussichtlich erst 2017 fertig. Nach Prüfung des Standortes Lessingstraße, Bolzplatz/Spielplatz, durch die Verwaltung hat sich gezeigt, dass der Standort zwar geeignet, aber eine Umwidmung der Grünfläche in eine Gemeinbedarfsfläche zwingend erforderlich ist. Das verzögert die Planung. In der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 18. Februar, steht der Aufstellungsbeschluss auf der TAgesordnung, im März ist eine Anwohnerbeteiligung geplant. Es folgt das öffentliche Beteiligungsverfahren, so dass im Juli der Satzungsbeschluss gefasst und danach der Bauantrag gestellt werden kann. Die Anbindung an den Verkehr soll über die Lessing- und Schillerstraße erfolgen, später möglicherweise auch über die Hamburger Straße. Die Geräte des Spielplatzes werden versetzt.

Geplant sind sechs neue Gruppen, drei für den Elementarbereich, drei Krippengruppen. Durch die vielen Neubaugebiete ist der Bedarf an Plätzen gestiegen. Auch ein Grund dafür, dass die Kirche sich entschlossen hat, den Regenbogenkindergarten zunächst weiter zu betreiben.

Für die neue Kita wird jetzt ein Träger gesucht. Ende des Monats stellen sich sechs Interessenten dem Sozial-, Sport- und Kulturausschuss vor. „Neben Gemeinde, Kirche und DRK hätten wir gerne einen weiteren Träger im Ort“, sagt Ausschussmitglied Ute Agatz (SPD). 2,5 Millionen Euro Baukosten wurden in den Haushalt eingestellt. Zuschüsse werden bei einem Förderprogramm des Landes beantragt.

Der Ausschuss hat sich auch mit der Barrierefreiheit in Trittau beschäftigt. Gemeinsam mit Fachleuten eines Behindertenvereins sowie dem Seniorenbeirat ist im Frühjahr ein Spaziergang durch Trittau geplant, um Stolpersteine und Behinderungen zu erkennen.

Erfreulich sei auch die Entwicklung im Jugendzentrum: Durch die neue Mitarbeiterin konnte wieder eine Mädchengruppe etabliert werden. Zudem gibt es Jugendliche, die den Dirtpark umgestalten möchten. Andere Gruppen haben sich auch wieder der Musik zugewandt. Das Juze erfreut sich guter Resonanz, teilweise kommen bis zu 40 Jugendliche an einem Nachmittag, wie der Leiter Nils-Olaf Peters berichtete. Darunter auch Flüchtlinge, die aber nicht alle noch Jugendliche sind. Es fehle eine Begegnungsstätte für Erwachsene, so Agatz.

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