Gemeinsam ohne Schulden in die Zukunft

Stoßen gerne auf ein erfolgreiches Jahr 2015 an: Bürgermeister Henning Görtz und Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth
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Stoßen gerne auf ein erfolgreiches Jahr 2015 an: Bürgermeister Henning Görtz und Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth

Henning Görtz und Cornelia Harmuth begrüßen mit hunderten Bargteheidern das neue Jahr

shz.de von
11. Januar 2015, 13:55 Uhr

Gemeinschaft, und Zusammenhalt – das waren zentrale Themen in der Ansprache von Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth und Bürgermeister Henning Görtz auf dem Neujahrsempfang der Stadt Bargteheide. Wie schon in den vergangenen Jahren drohte das Ganztagszentrum aus den Nähten zu platzen. Wie keinem zweiten Empfang in Stormarn – der in anderen Orten für manchen Vereins- oder Parteivertreter eher lästige Pflichte ist – ist es in Bargteheide gelungen, einen wirklich beliebten Empfang zu etablieren.

Und dieser Umstand passt zu dem von Harmuth und Görtz beschworenen Zusammenhalt. Während es in den vergangenen Jahren immer mal wieder auch beim Empfang Reizthemen wie den Pachtvertrag für das Kleine Theater oder den Bürgerwindpark gab, war die Stimmung in diesem Jahr noch harmonischer. Erneut waren Lokalpolitiker sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden zusammengekommen. Der Empfang wurde zu einem Ort des Dialogs unter den Teilnehmern, die sich ansonsten zum Teil nicht so oft über den Weg laufen. Bei einem Glas Sekt , Orangensaft oder auch einem alkoholfreien Cocktail aus Jim´s Bar wurde sich über Vereins- und Parteigrenzen hinaus ausgetauscht

Harmuth und Görtz nutzten die Gelegenheit, um in ihrer gewohnt launigen Ansprache auf zahlreiche Ereignisse des vergangenen Jahres zurückzublicken. Dabei durfte natürlich die Erwähnung der erfolgreichen Feierlichkeiten zum 700. Stadtgeburtstag nicht fehlen. „Noch bis zum 31. Januar kann man übrigens am großen 700-Jahr-Quiz der Stadt teilnehmen“, erinnerte Görtz die Anwesenden.

Gemeinsam mit Harmuth dankte er den Bargteheidern für ihr großes Engagement und hob einige Geehrte hervor. So zum Beispiel Elke Heilsberger vom Verschönerungsverein, die mit ihrer Laienspielgruppe zum 25. Mal ein Weihnachtsmärchen auf die Beine gestellt hatte. Auch die Feuerwehr wurde mit Sonderlob bedacht. Mit 211 Einsätzen sei sie im Durchschnitt häufiger als jeden zweiten Tag gefordert gewesen. „Wir sind außerdem stolz auf die 124 Bargteheider Sportler, die 2014 für herausragende Leistungen ausgezeichnet wurden.“

Doch es wurde auch getrauert. „Leider gibt es immer wieder traurige Ereignisse. So starb 2014 unter anderem Fritz Schulz – ein echtes Urgestein des TSV Bargteheide.“ Gedacht wurde mit Blick auf die Partnerstadt Deville mit einer Schweigeminute auch der Opfern der Anschläge in Paris. „Wir sind in Gedanken bei unseren französischen Freunden“, so Harmuth.

Mit Bezug auf die gesamte Diskussion rund um Fremdenfeindlichkeit und Flüchtlinge – von denen einige beim Empfang anwesende waren – betonte Görtz: „Menschen die nach Bargteheide kommen, weil sie Schutz vor Not und Verfolgung suchten, sind uns herzlich willkommen. Wir können froh und stolz sein, dass es hier eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft gibt. Wir wollen, dass diese Menschen sich hier wohlfühlen und schnell in unser Gemeinwesen integriert werden.“

Hinsichtlich des Ausblicks auf die nächsten Monate freute es die Redner besonders, dass Bargteheide weiter schuldenfrei bleibt. Große Projekte seien geplant oder schon im Bau. So das Freibad, das ab Mai in neuem Glanz erstrahlen soll, das Familienzentrum der Kirche, das im Sommer eröffnen wird oder der Bau der neuen Feuerwache. Hinzu kamen außerdem die Versprechen, dass sich Verwaltung und Politik für mehr bezahlbaren Wohnraum, Breitband-Internet und ein neues Parkplatzkonzept aktiv engagieren werden. „Durch ihr Kommen unterstreichen Sie alle heute das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Ort “, ging der Dank an alle Besucher des Empfangs.

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