Geldautomat in die Luft gesprengt

Polizisten finden im Vorraum der Filiale Vorschlaghammer, Brecheisen, Elektrokabel. Fotos: radio tele nord
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Polizisten finden im Vorraum der Filiale Vorschlaghammer, Brecheisen, Elektrokabel. Fotos: radio tele nord

Unbekannte dringen in Vorraum der Deutsche-Bank-Filiale Ahrensburg ein und wüten

shz.de von
06. September 2018, 10:20 Uhr

Für viele Anwohner an der Manhagener Allee in Ahrensburg endete die Nacht gegen 3.20 Uhr äußerst laut und unsanft. Unbekannte drangen in den Vorraum der dortigen Deutschen Bank-Filiale ein und sprengten vermutlich mit einem Gas-Luft-Gemisch einen Geldautomaten auf dem der Hinweis „Auszahlung“ stand. Als die Polizei kurz nach dem Alarm am Tatort eintraf, fanden die Beamten im Vorraum zwei große Vorschlaghammer vor der Automatenreihe, ein Brecheisen, mit dem die Eingangstür offen gehalten worden war, und ein langes Elektrokabel über das die Automatensprengung ausgelöst worden ist. Der, oder die Täter flüchteten. Ob und wie viel Geld sie erbeuteten, war noch unklar.

Der Tatort wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. „Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg und des Löschzuges Gefahrgut Stormarn haben unter Atemschutz Messungen wegen der herbeigeführten Gasexplosion vorgenommen und belüfteten anschließend den Vorraum der Bank“, erklärte Einsatzleiter Björn Krohn.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen fahndeten im nahen Tatortbereich und der Autobahn 1 sowie der A 24, aber ohne Erfolg. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei war eingesetzt. Bis in den Vormittag hinein sicherten LKA-Beamte in der Bank Spuren und nahmen Befragungen von Anwohnern und möglichen Zeugen vor.


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