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Erfolglosserie : Geführt – und doch wieder verloren

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Regionalliga rückt der Klassenerhalt für den SV Eichede in immer weitere Ferne. Im Duell der Aufsteiger zog das Tabellenschlusslicht bei Eintracht Norderstedt mit 1:4 (1:1) den Kürzeren und wartet damit seit 18 Spielen auf einen Sieg.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Die Wende lässt weiter auf sich warten: Fußball-Regionalligist SV Eichede ist zum 18. Mal in Folge ohne Sieg vom Platz marschiert. Im Aufsteigerduell verloren die Stormarner am Sonntag bei der in diesem Jahr noch ungeschlagenen Eintracht aus Norderstedt mit 1:4 (1:1) und bleiben Tabellenschlusslicht.

Mit zwei Änderungen reagierte SVE-Trainer Oliver Zapel auf die bittere 4:5-Niederlage gegen Goslar. Routinier Malte Buchholz weilte im Urlaub, für ihn kehrte Malik Issahaku in die Startelf zurück. Außerdem verstärkte der Coach im erneut praktizierten 3-5-2 das Mittelfeld und brachte Jakub Heidenreich im defensiven Mittelfeld für Stürmer Fousseni Alassani. Als hängende Spitze rückte Torge Maltzahn vor.

Von Beginn an war spürbar, welche Mannschaft mit dem Selbstvertrauen einer Erfolgsserie auflief und welche eine Negativserie hinter sich hatte. Norderstedt machte sofort Druck. Schon nach 20 Sekunden wurde ein Drehschuss von Jan Lüneburg zur Ecke abgelenkt. Deran Toksöz mit einem Schuss aus 16 Metern (2., drüber) und einer Direktabnahme (6., Fabian Lucassen lenkte zur Ecke) sowie Marius Browarczyk (5., Außennetz) sorgten gleich für Gefahr vor dem Tor der Stormarner. Die Zapel-Elf hatte ihre erste Chance nach zehn Minuten – der Kopfball von Simon Koops war jedoch harmlos.

Das änderte sich nach etwa 20 Minuten, als der SVE besser ins Spiel fand. Sowohl die defensive Abstimmung als auch das Offensivspiel klappten nun besser. Nach 28 Minuten bot sich die Riesenchance zur Führung, als ein Traumpass von Koops bei Haris Huseni landete, Eintracht-Keeper Johannes Höcker aber parierte. Vier Minuten später war er machtlos, als sich Mike Eglseder einen Fehlpass leistete, den Heidenreich abfing. Der Tscheche bediente Huseni, der aus sechs Metern das 0:1 erzielte (32.). Doch in die Halbzeit brachte der SVE die Führung nicht. Aus 25 Metern traf der Ex-Kieler Deran Toksöz – in dieser Phase völlig überraschend – zum 1:1 in den Winkel (41.).

Eichede begann im zweiten Abschnitt zwar schwungvoll. Doch nachdem eine Kossowski-Hereingabe an Freund und Feind vorbeigerauscht war (46.) und Flodyn Baloki mit einem Heber, den Höcker gerade noch mit den Fingerspitzen erreichte (48.), nicht zum Erfolg kam, wendete sich das Blatt. Zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte Norderstedt das Zepter fest in der Hand. Ein Distanzschuss von Philipp Koch stellte Lucassen auf die Probe (58.). Zwei Minuten später war es passiert: Eine Freistoßhereingabe von Koch bugsierte Toksöz mit dem Kopf zum 2:1 in die Maschen (60.). Kurz darauf musste der gelb-rot-gefährdete Issahaku raus – doch es lag nicht nur daran, dass Norderstedt nun viel Raum hatte. Nach Vorarbeit von Kummerfeld erhöhte Linus Meyer auf 3:1 (64.). Eichede blieb bemüht, kam aber nicht mehr gefährlich in Tornähe. Norderstedt legte nach: Koch hatte noch Pech mit einem Lattenschuss (79.). Jan-Marc Schneider erzielte aber das 4:1.Eintracht Norderstedt: Höcker – Marxen, Eglseder, Heinemann, Browarczyk (83. Tunjic) – Koch – L. Meyer (72. Kunath), Kummerfeld, Toksöz, Nadler – Lüneburg (68. Schneider).

SV Eichede: Lucassen – Issahaku (62. Alassani), J.-O. Rienhoff, Marschner – Koops, Heidenreich – Kossowski (85. Abou Khalil), Baloki (82. Lechler), Fischer – Maltzahn – Huseni.

SR: Schlickmann (Tungeln).

Zuschauer: 564.

Tore: 0:1 Huseni (32.), 1:1 Toksöz (41.), 2:1 Toksöz (60.), 3:1 L. Meyer
(64.), 4:1 Schneider (87.).

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