Elmenhorst : Gefeierte Narren bei Karnevalsnacht

Lohn für monatelanges Training: Die Tänzerinnen und Tänzer präsentieren sich dem Elkana-Publikum.
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Lohn für monatelanges Training: Die Tänzerinnen und Tänzer präsentieren sich dem Elkana-Publikum.

900 Besucher bejubeln Elmenhorster Garden und ihre Gäste bei Top-Party.

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12. Februar 2018, 06:00 Uhr

Die großen Karnevalsbühnen – sie stehen nicht nur in Rio oder im Rheinland, sondern auch in Stormarn. Diesen Eindruck konnte der passende verkleidete Besucher zumindest bei der zweiten Ausgabe von „Elmenhorsts Karnevals Nacht“ (kurz Elkana) bekommen. Laut waren die Zugabenrufe durch die geschmückte Mehrzweckhalle zu hören, die an diesem Wochenende mit 900 Karnevalsfans restlos ausverkauft war.

Das Grinsen war in Gesichtern der auftretenden Garden von den Kindern über die Teenies und der Prinzengarde bis hin zu den Showdancern, Elephants und den „Alten Schachteln“ entsprechend breit – alle fanden ihr Publikum und ernteten mit dem großen Beifall nun den Lohn für neun Monate Training. Bei genauer Betrachtung ist das ja auch der Sinn der Veranstaltung: Der Elmenhorster Karnevalsverein präsentiert sich. Die Auftritte sind nicht ein reines Mittel zur Publikumsbespaßung.


„Müssen die 1. Elkana attraktiver machen“
Die Garden sind das Herz der Veranstaltung. Sie sind die Möglichkeit für Stormarnerinnen – und mit Blick auf die „Elephants“ auch Stormarner – einem für den Norden ungewöhnlichen Hobby nachzugehen. Zum Finale der Session 2017/18 in all den Zugabenrufen und im Gedränge auf der Tanzfläche war nun also wieder fast alles gut. Vergessen scheinen manche Querelen, die sich durch das Jahr 2017 zogen. Der Blick geht in die Zukunft.

Doch gerade dabei kann nicht vergessen werden, dass die Elkana I am vorherigen Wochenende weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Nur rund 400 Gäste kamen in die Halle – und niemand kann sich dieses Phänomen erklären. „Wir werden uns etwas überlegen müssen. Finanziell kommen wir wohl mit einem blauen Auge raus, aber die erste Nacht absagen geht nicht, sie finanziert die zweite mit. Wir werden reagieren müssen und die 1. Elkana attraktiver machen. Dass unser Konzept ankommt, sieht man ja am ausverkauften zweiten Abend, für den ich noch hunderte Karten hätte verkaufen können“, so Dirk Bakker, Präsident des EKV seit 2017. Bilderbogen auf Seite 13

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