Gedenken an die „Reichspogromnacht“ vor 76 Jahren

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09. November 2014, 13:08 Uhr

Mit einer Gedenkstunde am „Stolperstein“ vor der Hindenburgstraße 49 hat der Freundeskreis Beer Yaacov an die „Reichspogromnacht“ vom 9. November 1938 erinnert. Rund 50 Personen kamen zum in die Fußgängerzone eingelassenen Messinghinweis, der an den 1942 im KZ Dachau verstorbenen Hans Wöltje erinnert. Wöltje war als Mitglied der von den Nationalsozialisten verbotenen Zeugen Jehovas verhaftet und ins Konzentrationslager gebracht worden. Der Grünen-Politiker Hartmut Jokisch berichtete in einer kurzen Rede vom Leidensweg Wöltjes. Anschließend ging es weiter ins „Atelier 25“, wo audiovisuell an die dunkle Zeit des „Dritten Reichs“ gedacht wurde. Zu den Projektionen gab es als musikalische Untermalung jüdische Klarinetten-Klezmermusik von Gunter Trommer.

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