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Offener Sonntag : Gaudi, Kunsthandwerk und Grusel

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In Gleich drei Orten in Stormarn hatten am Sonntag die Geschäfte geöffnet: Oldesloe, Ahrensburg und Trittau. Angebote und Erfolg waren recht unterschiedlich.

„Hexendorf“ mit Gruselaktionen, Oktoberfest mit Volksmusik und ein Kunsthandwerkermarkt: Bad Oldesloe, Ahrensburg und Trittau luden gestern zum verkaufsoffenen Sonntag mit unterschiedlichen Konzepten und unterschiedlicher Resonanz. In Bad Oldesloe war erneut die IG Handel für das „marktähnliche Treiben“ rund um die geöffneten Geschäfte verantwortlich. Cheforganisator Sebastian Hagen setzte auf das Motto „Hexendorf“. Eingeladen hatte er eine mittelalterliche Musikcombo, eine Tierliebhaberin mit Eulen und „gruselige“ Mittelaltergestalten, die als „Tod“ und „Hexen“ verkleidet durch die Fußgängerzone gingen und Passanten erschreckten. Dazu gab es Spinnenweben und Skelette an den Laternen. Die Innenstadt war – auch wegen des guten Wetters – gut gefüllt. An die starke Resonanz anderer verkaufsoffener Sonntage kam man nicht ganz heran.„Ich bin sehr zufrieden. Wir müssen immer sehen, wie wir haushalten. Die 4000 Euro die uns zur Ausgestaltung durch die Stadt zur Verfügung stehen, reichen eben so gerade“, erklärte Hagen. Ein kleines Missverständnis sei aufgekommen, weil Besucher ein echtes „Hexendorf“ auf dem Marktplatz erwarteten. „Das war aber das Gesamtmotto. Was jeder Kaufmann dann daraus machte, war sehr unterschiedlich“, so Hagen.

In Trittau bevölkerten Menschenmengen vor allem die Poststraße und die Gassen rund um die Wassermühle. Auch in diesem Jahr lockte der traditionelle Kunsthandwerkermarkt mit Ständen, an denen man den Handwerkern zuschauen konnte. Auch Kulinarisches, von der historischen Pfannkuchenkutsche bis zum Stand mit italienischem Spezialitätengebäck brachte wieder tausende Menschen nach Trittau. Die geöffneten Geschäfte hatten sich zusätzlich Schnäppchen und Aktionen ausgedacht.

In Ahrensburg war der verkaufsoffene Sonntag ein Teil des mehrtägigen Oktoberfests, das in der Großen Straße noch heute (12 bis 24 Uhr) und morgen (11 bis 18 Uhr) gefeiert wird. Seit Freitag geht es im stilechten Festzelt von Stephan Schächterle und seinem Team zünftig zu. Am verkaufsoffenen Sonntag trat die Blaskapelle „Die Partylöwen“ auf, um das richtige „Wiesn-Gefühl“ aufkommen zu lassen. Das kulinarische Angebot war entsprechend angepasst. Die Budenmeile bis zum Rondeel war sehr gut besucht. Die Kombination aus geöffneten Geschäften und Oktoberfest erwies sich erneut als das bewährte Erfolgsmodell für Schächterle und die Kaufleute-Vereinigung „Stadtforum“.  

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