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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 02:52 Uhr

Gärten beeindruckend gestaltet

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Junge Landschaftsgärtner aus Stormarn vertreten Schleswig-Holstein hervorragend beim bundesweiten Wettbewerb in Nürnberg

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 12:43 Uhr

Leon Roetting aus Ahrensburg und Thimo Denker aus Bargfeld haben beim Landschaftsgärtner-Cup in Nürnberg den fünften Platz belegt. Dies ist die beste Platzierung, die Nachwuchs aus Schleswig-Holstein seit Jahren erzielen konnte. Die beiden Stormarner sind damit auch das beste Team im Norden: Hamburg landete auf Platz 10, Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 11. Die Sieger kommen wie im Vorjahr aus Baden-Württemberg.

Auf der GaLaBau – Europas größter Fachmesse für den Garten- und Landschaftsbau – waren die talentiertesten angehenden Landschaftsgärtner aus ganz Deutschland angetreten. Leon Roetting (Hans Herrmann Meins Garten- und Landschaftsbau, Ahrensburg) und Thimo Denker (Gaerten von Hoerschelmann, Bargfeld-Stegen) hatten sich für Schleswig-Holstein qualifiziert.

Für die Bewältigung der Aufgabe blieben den Teams an beiden Wettbewerbstagen insgesamt nur 15 Stunden Zeit. Sie mussten eine Gartensituation im Landhausstil auf einer Fläche von vier mal vier Metern gestalten, die hohe Anforderungen an die ambitionierten Nachwuchskräfte stellte. Unter anderem mussten sie eine Trockenmauer aus Naturstein und ein filigranes Mosaikpflaster errichten, eine Holzbank bauen und diverse Pflanzarbeiten ausführen.

„Punkten konnten wir insbesondere beim Mosaikpflaster und der Holzbank. Die Mauer aus Muschelkalkstein hingegen war für uns eine echte Herausforderung. Denn dieses Material wird in Norddeutschland kaum verbaut“, sagte Thimo Denker. Er und Leon Roetting hatten sich so gut wie möglich auf das Finale vorbereitet. „Den Gestaltungsplan hatten wir ja schon vorher, und so konnten wir den Garten im Vorfeld bereits zweimal komplett bauen. Das hat sehr geholfen“, sagt Denker, der seine Ausbildung im Sommer abgeschlossen hat. Leon Roetting hatte vor dem Finale Lampenfieber. „Das war aber schnell vorbei, als es los ging, und ich mich voll auf die Arbeit konzentriert habe“. Als herausfordernd empfand Roetting, der im dritten Lehrjahr ist, die Pflanzarbeiten. „Das war unter dem Zeitdruck nicht ganz einfach.“

Bei der Siegerehrung erhielten auch die Arbeitgeber von Roetting und Denker ein verdientes Lob: „Dass Auszubildende derartig motiviert und engagiert in so einen Wettbewerb gehen und dann noch so gut abschneiden, ist zum großen Teil auch der Verdienst ihrer Ausbilder,“ sagte Adonis Andresen, vom Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein.

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