Funktionalität steht im Vordergrund

Bürgermeister Thomas Schreitmüller.  Foto: rob
Bürgermeister Thomas Schreitmüller. Foto: rob

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10. Mai 2013, 03:59 Uhr

Barsbüttel | Mit neu gestalteter Fassade und einem erweiterten Erdgeschoss präsentierte sich das Barsbütteler Rathaus auf den ersten Entwürfen des beauftragten Architekturbüros Vlcek. Nach Gesprächen mit der Verwaltung werden die Planer den Vorschlag überarbeiten: Dabei soll besonders die Funktionalität eine Rolle spielen. "Wir müssen Rücksicht auf den konkreten Raumbedarf nehmen und dürfen auch die Kosten nicht aus dem Blick verlieren", sagt Bürgermeister Thomas Schreitmüller.

Der 70er-Jahre Bau am Stiefenhoferplatz, in dem rund 50 Angestellte arbeiten,

ist aufgrund zahlreicher Brandschutzauflagen stark sanierungsbedürftig. Auch müssen Fenster, Bodenbeläge, sanitäre Anlagen und die Heizung auf den neuesten Stand gebracht werden. Momentan hat die Gemeindeverwaltung vier Millionen Euro Investitionskosten geplant. "Wir wollen vor allen Dingen ein praktikables Rathaus, das den Brandschutzauflagen entspricht. Ein Haus, in dem die Mitarbeiter gute Bedingungen vorfinden", betont Thomas Schreitmüller die Zielsetzung der Sanierung.

Das Architekturbüro Vlcek, das von der Bürgerinitiative Ortsmitte vorgeschlagen wurde, sieht die Aufgabe als Herausforderung. "Wir haben uns in der weiteren Planungsphase intensiv mit Mitarbeitern des Rathauses, dem Personalrat und auch Gemeindevertretern ausgetauscht, um zu ermitteln, welche Bedürfnisse bestehen", sagt Ariane Zimmermann, Diplom- Ingenieurin und Leitung des Architekturbüros. Wichtig sei, dass die Funktionsbereiche der einzelnen Abteilungen räumlich miteinander verknüpft sind.

Insgesamt muss auf Grundlage der Brandschutzverordnung das Zwischengeschoss umgestaltet werden. "Natürlich gab es dazu im Erstentwurf schon Ideen. Den Plan werden wir jetzt aber nochmal auf den Kopf stellen, um weitere Vorgaben einzuarbeiten", so Zimmermann. Trotz aller Funktionalität stünde nach wie vor auch eine Verschönerung des Rathauses an oberer Stelle. Voraussichtlich Anfang Juni sollen die Pläne vorliegen.

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