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Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 05:54 Uhr

Talente ausleben : Fünf Tage kreatives Chaos

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

25 junge Mal-Talente der Stormarnschule erschaffen Aufsteller für „700 Jahre Ahrensburg“

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 15:55 Uhr

Halbvolle Farbeimer, benutzte und frische Pinsel, dazu 25 fleißige junge Mal-Talente der Stormarnschule – in der Galerie am Marstall herrschte fünf Tage lang kreatives Chaos. Eine Woche wurde an zehn besonderen Kunstwerken gearbeitet. Die Schüler arbeiteten unter der Anleitung der renommierten Künstlerin Angela Schöttler-Labenz konzentriert an ihren Werken.

Die entstandenen Aufsteller dienen einem besonderen Zweck: sie drehen sich rund um das Thema „700 Jahre Ahrensburg“ und sollen im Rahmen der anstehenden Feierlichkeiten der Stadt Ahrensburg ausgestellt werden. Entstanden sind kreativ gestalteten Szenerien – wie man sie auch von Touristenattraktionen kennt – mit einer Aussparung in der Mitte durch die man seinen Kopf stecken kann und so ein Erinnerungsfoto schießen. Diese Funkion soll im Rahmen der Ausstellung für ein wenig Spaß sorgen und die Fotos selbst werden zum zweiten, digitalen Teil des Werks, wenn sie über Bildschirme flimmern. Beim Entstehen der Kunstwerke wurden auch bereits einige Fotos angefertigt. Denn die Gruppe der jungen Künstler teilte sich in Maler, IT-Spezialisten – die zeitgleich das Geschehen online dokumentierten – und Fotografinnen, die für die entsprechenden Fotos sorgten. Ronja (14) und Steffen (15) hatten sich ganz bewusst für diese Aufgaben entschieden. Während Ronja die Bilder an ihrem Laptop bearbeitete, konnte Steffen sie direkt in einen Artikel auf einer eigenen Homepage einbinden. So konnte jeder seine eigenen Neigungen und Talente ausleben.

Ein Konzept das motivierte und so eben auch zu positiven Ergebnissen führte. „Ich bin wirklich angetan von den Ideen und der Disziplin mit denen die Schüler arbeiten“, sagte Schöttler-Labenz, die sich bewusst ein wenig im Hintergrund hielt und die kreativenTalente sich ausprobieren ließ. Was dabei im Detail ganz genau herausgekommen ist, soll noch ein wenig geheim bleiben, denn ansonsten wäre ja die Überraschung bei Ausstellung dahin. „Es ist etwas ganz anderes, hier mal eine Woche so zu arbeiten. Es macht Spaß und motiviert mich“, sagte Aylin (14), während sie ein paar weitere Farbnuancen an ihrem Bild änderte. Ihre Freundin Zisa (14) stimmt ihr dabei voll zu. „Ich finde dass wir hier auch etwas lernen, wenn wir es einfach ausprobieren“, lobte sie das praktische Arbeiten. Auch die übrigen Schüler äußerten sich durchweg positiv. So wurde die Aktion zu einer Art Plädoyer für außerschulische Lernorte. Jetzt hoffen die Schüler, dass es noch öfter ähnliche Gelegenheiten geben könnte, denn bildende Kunst käme an ihrer Schule manchmal im Vergleich mit der Musik etwas zu kurz. Außerdem soll noch ein Ausstellungsraum für die entstandenen Fotos gesucht werden, so Schöttler-Labenz.

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