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Bad Oldesloe : Fünf Schecks für soziale Projekte

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Oldesloer Spendenparlament verteilte fünf dicke Schecks zugunsten sozialer Projekte von Vereinen und Einrichtungen.

Da kommt Freude auf: Das Oldesloer Spendenparlament hat jetzt fünf Spendenschecks in Höhe von 5370 Euro an Vereine und Einrichtungen in der Kreisstadt verteilt. Das Geld kommt wie immer sozialen Projekten zugute.

Den größten Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro erhielt der „Förderverein Lebensweg“, der sich für ein Hospiz für Jung und Alt für den Kreis Stormarn einsetzt. Gundula Thilker und Maren Börner vom Vorstand des Hospizvereins nahmen den Scheck freudestrahlend entgegen, denn eigentlich hatte der Verein nur 900 Euro für die Ausstattung eines mobilen Projektions-Equipments beantragt. „Wir haben die Summe auf 1500 Euro aufgestockt“, sagt Wulf Siebel vom Vorstand des Spendenparlaments. Dringend werden Beamer, Leinwand und Notebook werden für die Öffentlichkeitsarbeit und Schulungen des Vereins benötigt.

Das gleiche Equipment benötigt auch der Interkulturelle Treffpunkt „Kaktus“, der in der Hindenburstraße 25 eine neue Heimat gefunden hat und geflüchteten Menschen unter die Arme greift. Vereinsmitglied Jörg Vanhoefer nahm aus den Händen von Monika Hentschel, die die Spendenschecks verteilte, 1000 Euro für die Teilfinanzierung von Rechner, Beamer und Scanner entgegen. Die technische Ausstattung ist dringend erforderlich, um einen PC-Arbeitsplatz im Kaktus einrichten zu können.

„Es gibt nur wenige Projekte, die so unterstützenswert sind, wie die DRK-Budgetberatung von Cornelia Steinert“, lobt Wulf Siebel. Beraterin Cornelia Steinert nahm den Scheck in Höhe von 1200 Euro für einen so genannten Notfond entgegen, aus dem fällige Energiekosten bestritten werden, die Bedürftige nicht aufbringen können. Rund zehn Personen könnten mit dem Betrag unterstützt werden, um sie vor einer Stromsperre zu schützen, betonte Wulf Siebel.

Auch die Oldesloer Musikschule für Stadt und Land gehört zu den Nutznießern des Spendenparlaments. Musikschulleiter Alireza Zare hatte ein Signalhorn und eine Saxonette mitgebracht, um zu verdeutlichen, was mit dem Spendenscheck in Höhe von 1170 Euro angeschafft werden soll, nämlich neue Holz- und Blechblasinstrumente für das Projekt „Klasse musiziert“ an der Klaus-Groth-Schule. „Hier werden 96 Schüler aller vier ersten Klassen in Form eines Instrumentenkarussels mit verschiedenen Instrumenten vertraut gemacht“, so Alireza Zare.

Auch der Schulverein der Theodor-Storm-Schule kann sich über eine Spende in Höhe von 500 Euro freuen. Das Geld kommt bedürftigen Schülern in den Daz-Klassen zugute. „Wie immer muss von den Spendenempfängern ein Nachweis über die Verwendung der Gelder erbracht werden“, betont Wulf Siebel. Außerdem würde das Spendenparlament erst dann Finanzhilfe gewähren, wenn andere Fördermöglichkeiten ausgeschlossen seien.

Seit 18 Jahren fördert der Verein Projekte gegen Armut, soziale Benachteiligung und Isolation. In halbjährlichen Vollversammlungen stimmen die Parlamentarier gemeinsam ab, welche Anträge genehmigt und gefördert werden. Die nächste Vollversammlung findet im Mai 2017 statt, Antragsschluss ist bereits Ende März 2017.

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erstellt am 09.Dez.2016 | 06:00 Uhr

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