Pokalpleite : Fünf Gegentreffer – und Trainer Weißler ist zufrieden

Voller Einsatz: FFC Verteidigerin Kira Niemann (r.) bremst Kiels  Kati Krohn erfolgreich aus.
Voller Einsatz: FFC Verteidigerin Kira Niemann (r.) bremst Kiels Kati Krohn erfolgreich aus.

Fußball-SH-Ligist FFC Oldesloe II hat im Halbfinale des SHFV-Landespokals der Frauen erwartungsgemäß das Aus ereilt. Regionalligist Holstein Kiel setzte sich verdient mit 5:0 bei den Stormarnerinnen durch.

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04. November 2013, 08:00 Uhr

Am Einsatz und Willen lag es nicht, dass die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II im Halbfinale des SHFV-Pokals mit 0:5 (0:2) gegen Landesrivale Holstein Kiel relativ sang- und klanglos ausschieden.

Die Oldesloerinnen, die ihre Punktspiele in der SH-Liga austragen und dort immer noch auf den ersten Saisonsieg warten, hielten über weite Strecken des Spiels gut mit, schafften es auch einige Male, vielversprechende Chancen zu kreieren, aber wirklich gefährlich wurden sie dem Tor des Regionalligisten nicht. Die hingegen kontrollierten das Spiel souverän, aber zunächst auch ohne große Durchschlagskraft. Es schien so, als würden die Kielerinnen die Partie im Vorbeigehen gewinnen wollen. Das 0:1 durch Laila Auerochs fiel dann gewissermaßen auch aus dem Nichts (21.), sorgte aber dafür, dass die Kielerinnen kurzzeitig den Druck nochmal erhöhten. In der 23. Minute sorgte die gerade eingewechselte Selina Amreim dafür, dass sich die deutlich höheren Spielanteile der Gäste nun auch im Ergebnis ausdrückten. Weitere Treffer jedoch konnten die „Störche“ vor der Pause nicht mehr nachlegen. Der FFC warf sich in die Zweikämpfe und zeigte sich wenig schockiert von den Gegentoren.

Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte half eine Windböe mit, dass die Kielerin Samanta Carone eine Ecke direkt verwandeln konnte (53.). „Wenn man sich anschaut, wie die Tore gefallen sind, dann sind sie aus drei Standardsituationen entstanden. Aus dem Spiel heraus haben wir nicht sehr viel zugelassen. Damit bin ich zufrieden – darauf kann man aufbauen“, sagte Oldesloes Trainer Dirk Weißler. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es ist ein junges Team, das noch in der Entwicklung steckt. Dieses Spiel hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, betonte der Oldesloer Trainer.

An der guten Stimmung im FFC-Lager änderten auch die beiden weiteren Treffer der Gäste von der Ostseeküste durch Kati Krohn (66.) und durch Selina Amreim (82.) nichts. „Es war eine ordentliche Leistung. Kiel hat verdient gewonnen, wenn auch zwei Tore zu hoch.“

FFC Oldesloe II: Schönfeld – Schoelermann (60. von Teegen), Rockschies, Calaminus, Niemann – Vonau (60. Vogelberg), Schacht, Gauer (65. Evci), Steinbrecher, Horstmann (75. Frey) - Köstel.

Holstein Kiel: Bendt – Ibrahimi, Krohn, Walczak (54. Lycke), Fuhrmann – Begunk, Hofmann, Körner (17. Amreim), Auerochs (54. Kahveci), Carone – Runge.

SR: Hanna Koch.

Z: 45.

Tore: 0:1 Auerochs (21.), 0:2 Amreim (23.), 0:3 Carone (53.), 0:4 Krohn (66.), 0:5 Amreim (82.).

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