FSJ-lerin zieht Bilanz: „Ein guter Zwischenschritt“

Laura Splieth (Mitte) vor der von ihr mit Unterstützung der Kinder gestalteten Wand, die ihr Jahresprojekt war. Links:  Dagmar Fenrich, Leiterin der offenen Ganztagsschule, und Grundschullehrerin Gesa Berg, die beide ihre Ansprechpartnerinnen während des FSJ waren.
Laura Splieth (Mitte) vor der von ihr mit Unterstützung der Kinder gestalteten Wand, die ihr Jahresprojekt war. Links: Dagmar Fenrich, Leiterin der offenen Ganztagsschule, und Grundschullehrerin Gesa Berg, die beide ihre Ansprechpartnerinnen während des FSJ waren.

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16. Juni 2014, 11:04 Uhr

Laura Splieth aus Bargteheide hat ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Grundschule Lütjensee hinter sich. „Nach dem Realschulabschluss wusste ich noch nicht so genau, was ich beruflich machen soll. Da war das eine gute Übergangslösung“, sagt die 18-Jährige, die am liebsten die freie Beschäftigung mit den Kindern in der Nachmittagsbetreuung mochte.

Ihre Aufgaben waren vielfältig: Im Unterricht unterstützte sie die Lehrkräfte, ob beim Lesen üben mit einzelnen Kindern oder beim Beaufsichtigen von Tests und Stillarbeit. Am Nachmittag war sie als Küchenhilfe in der Mensa tätig und bei der Nachmittagsbetreuung in der „Rappelkiste“. Ihr Jahresprojekt bleibt der Grundschule erhalten. Gemeinsam mit den Kindern verschönerte sie eine Wand der Mensa mit Naturmotiven.

Sie hat das Jahr genossen und empfiehlt es auch anderen jungen Leuten. „Es war ein guter Zwischenschritt von der Schule ins Berufsleben. Die Umstellung auf einen ganzen Tag Arbeit war schon hart. Außerdem hilft das Jahr beim Umgang mit Menschen und man baut Selbstbewusstsein auf“, ist Lauras Fazit. Und schließlich die Erkenntnis: „Ich arbeite doch lieber mit den Händen.“. Jetzt strebt sie eine Ausbildung zur Zahntechnikerin an.

Die Grundschule hat seit vier Jahren eine Vereinbarung mit dem DRK, das als Träger fungiert. Wer ein FSJ machen möchte, muss zwischen 16 und 27 Jahre alt sein und einen Schulabschluss haben. 37,5 Wochenstunden wird gearbeitet, es gibt eine Vergütung, die abhängig vom Einsatzort und vom Träger ist. Während des Jahres werden auch verschiedene Seminare absolviert. „Das FSJ bietet einen tollen Einblick in die Berufswelt Schule“, betont Rektor Marcus Bieder.

Zum nächsten Schuljahr ab 25. August wird ein neuer FSJ-ler gesucht. Interessenten können das Schulbüro unter Ruf (04154) 791034 noch bis zum 11. Juli täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr erreichen. In den Ferien ist das Büro dienstags von 9 bis 11 Uhr besetzt. Bewerbungen nimmt auch die Leiterin der offenen Ganztagsschule, Dagmar Fenrich, unter Mail Dagmarfenrich@aol.com entgegen.

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