Freude auf das Fest ohne Grenzen

Sie laden zum Fest ohne Grenzen in Ahrensburg ein: (vorn v.l.) Sevim Lehnert (Internationales Frauen-Café), Axel Fricke (Freundeskreis Flüchtlinge), Katrin Taylor Voss (Netzwerk Migration & Integration), Gabriele Fricke (Gleichstellung) und Annette Maiwald-Boehm (Rantzau-Haus), (hinten v. l.) Norman Christiansen (evangelische Jugend), Andrea Müller-Ahrens (Kinderhaus), Heinz Stümpel-Ostwald (Wohnhaus Alsterdorf Assistenz Ost) und Anke Ackermann (Dialog in Deutsch).
Sie laden zum Fest ohne Grenzen in Ahrensburg ein: (vorn v.l.) Sevim Lehnert (Internationales Frauen-Café), Axel Fricke (Freundeskreis Flüchtlinge), Katrin Taylor Voss (Netzwerk Migration & Integration), Gabriele Fricke (Gleichstellung) und Annette Maiwald-Boehm (Rantzau-Haus), (hinten v. l.) Norman Christiansen (evangelische Jugend), Andrea Müller-Ahrens (Kinderhaus), Heinz Stümpel-Ostwald (Wohnhaus Alsterdorf Assistenz Ost) und Anke Ackermann (Dialog in Deutsch).

In Ahrensburg lautet das Motto am 21. Juni: „Willkommen in unserer Stadt“

shz.de von
02. Juni 2014, 16:07 Uhr

Mit einem „Fest ohne Grenzen“ möchte Ahrensburg seine besondere Willkommenskultur zeigen. Zahlreiche Organisationen unter dem Dach des Netzwerks Migration & Integration wirken dabei mit. Gefeiert wird am Sonnabend, 21. Juni, im und um das Peter-Rantzau-Haus. Das Motto lautet diesmal: „Willkommen in unserer Stadt.“

Unüberhörbar wird der Auftakt ab 16.45 Uhr mit der Gruppe Bayram Kardesler aus Hamburg mit ihren orientalischen Instrumenten sein. Dafür sorgen sie mit der Duval, einer orientalischen Rahmentrommel und der Trichteroboe Zurna. Mit ihrem durchdringenden Klang wurden sie einst in der osmanischen Militärmusik eingesetzt. Erst danach wird das Fest offiziell von der Netzwerk-Sprecherin Katrin Taylor Voss und Bürgermeister Michael Sarach eröffnet. Vorm Rantzau-Haus stellen sich die Akteure mit Infoständen auf einem Markt der Möglichkeiten vor.

Neben dem Netzwerk Migration & Integration haben der Freundeskreis Flüchtlinge, Dialog in Deutsch, Internationale Frauengruppe und Internationales Café, Moschee-Verein und das Kinderhaus ihr Kommen zugesagt.

Mit dabei sind Menschen mit Handicap aus dem Wohnheim der Alsterdorf Assistenz Ost. Sie sorgen mit für den Aufbau, Verkauf und die Verpflegung. „Ein Stück gelebte Inklusion“, so Heinz Strümpel-Ostwald. Außerdem präsentiert Yan Liu-Pfefferl chinesische Schriftzeichen in Kalligrafie, die Alsterdorf Assistenz Ost bietet Bücher an und die Kinderkiste der Arbeiterwohlfahrt preiswerte Kleidung.

Auf der Wiese vor dem Rantzau-Haus lädt das Spielmobil des Kinderschutzbunds von 17 bis 19 Uhr Kinder ein, eine Grillstation wird hier ebenfalls aufgebaut. Auch im Foyer gibt es ein Büfett mit internationalen Speisen und Getränken. „Wir bereiten Couscous, Käsetaschen und Salate vor“, sagt Sevim Lehnert.

„Von uns kommt natürlich Kartoffelsalat“, schmunzelt Anke Ackermann von Dialog in Deutsch. Diese kostenlose Gesprächsgruppe trifft sich dienstags von 10 bis 11 Uhr in der Stadtbibliothek. Erwachsene mit Migrationshintergrund können hier im Gespräch ihre Deutschkenntnisse verbessern.

À table lautet das Motto auf der Terrasse. Viele Ahrensburger kennen dieses gastronomische Ereignis, bei dem jeder etwas zu Essen und Trinken inklusive Geschirr und Besteck mitbringt. Geplant sind auch Musik und Tanz. Es beginnt mit Marlene Dieterich und ihrem Zumba-Fitnessprogramm zu lateinamerikanischen Rhythmen. Weiter getanzt wird zu Country und Western-Musik. Um 19 Uhr beginnt ein Konzert der Gruppe „Mariposa“, das ebenfalls zum Mittanzen einlädt.

Am gleichen Tag ist auch ein Fußball-Turnier geplant. Die evangelische Jugend lädt dazu auf den benachbarten Stormarnplatz ein. Das Turnier um den Ahrensburger Friendship-Cup beginnt bereits um 14 Uhr, mitmachen können Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren.

Anmeldungen können übers Internet erfolgen, die Adresse lautet www.evj-ahrensburg.de.




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