Fragen an eine Überlebende des Holocaust

Margot Friedländer lässt junge Menschen teilhaben an ihrem Schicksal.
Margot Friedländer lässt junge Menschen teilhaben an ihrem Schicksal.

shz.de von
02. Februar 2014, 13:18 Uhr

Der Kriminalpräventive Rat (KPR) lädt in Kooperation mit der Immanuel-Kant-Schule (KGS) am Dienstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr zu einer Lesung mit Margot Friedländer (Foto) in die Aula der KGS ein. Sie ist eine deutsche Überlebende des Holocaust, die bis heute als Zeitzeugin auftritt und der Ende letzten Jahres das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde. Margot Friedländer liest aus ihrem gemeinsam mit Malin Schwerdtfeger verfassten Buch „Versuche, dein Leben zu machen“. Margot Friedländer (93), die trotz ihres hohen Alters noch die Kraft findet, zu reisen und ihr Buch vorzustellen, wird sich außerdem am Mittwoch, 19. Februar, ab 11 Uhr den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrganges stellen. Es ist eine der wenigen Gelegenheiten, sich mit Zeitzeugen des Holocaust auszutauschen. Margot Friedländer überlebte in Berlin, wo sie in verschiedenen Verstecken lebte, ihr Aussehen veränderte und Obdach von Nazi-Gegnern bekam.

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