Flug-Senioren stürzen in den Tod

Experten untersuchen die Absturzstelle. Foto: dpa
Experten untersuchen die Absturzstelle. Foto: dpa

Drittes Unglück im Umfeld des Heister Flugplatzes innerhalb eines Jahres

shz.de von
08. August 2013, 03:59 Uhr

Heist | Ein lauter Knall hat gestern Morgen den Bereich rund um den Flugplatz Heist (Kreis Pinneberg) erschüttert. Gegen 11.40 Uhr war ein Sportflugzeug abgestürzt. Die Suche nach dem Wrack gestaltete sich schwierig. Von der abgestürzten Cessna 172 fehlte zunächst jede Spur. Von einem Air-Hamburg-Flugzeug und einem Polizei-Hubschrauber aus wurde das Waldgebiet abgesucht. Erst 20 Minuten später entdeckte ein Rollerfahrer die Cessna im Wald des Haselauer Moores.

Laut Maxi Wantzen von der Staatsanwaltschaft Itzehoe hätten Zeugen beobachtet, dass bei der Cessna 172 kurz nach dem Start der Motor ausfiel: Die Cessna soll noch einige Sekunden in der Luft geschwebt haben, bevor sie wie ein Stein senkrecht herunter gefallen sei. Die beiden Insassen, ein älteres Ehepaar aus Hamburg, waren sofort tot. Um die Leichen zu bergen, mussten Feuerwehrleute das Cessna-Wrack aufschneiden.

Zunächst war von drei Insassen die Rede gewesen. Doch die Helfer suchten zwischen den Trümmern vergeblich nach einem weiteren Passagier.

Der gestrige Absturz war bereits der dritte im Umfeld des Heister Flugplatzes innerhalb eines Jahres. Die Ermittlungen dauern an.

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