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Amt Bargteheide-Land: : Flüchtlinge sind eine große Herausforderung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeiter des Amts Bargteheide-Land machen sich Gedanken über den Flüchtlingsstrom aus den Kriegs- und Krisengebieten.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Die Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeiter des Amts Bargteheide-Land machen sich große Gedanken über den anhaltenden Flüchtlingsstrom aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt nach Stormarn. „Da kommen besondere Herausforderungen auf uns zu, die wir bewältigen müssen. Das lässt sich nicht mehr nur ehrenamtlich abdecken“, stellt Amtsvorsteher Herbert Sczech klar. Aktuell sind bereits 56 Kriegsflüchtlinge im Bereich des Amts untergebracht. Ab 12. November kommen weitere zehn hinzu, die angekündigt sind. „Um sicherzustellen, dass wir gar keinen rechtsradikalen Thesen einen Boden bieten, muss man informieren und helfen. Niemand muss vor diesen Menschen Angst haben. Man sollte sie lieber an die Hand nehmen und ihnen helfen“, so Sczech.

Beim Land Schleswig-Holstein wurde daher nun ein Antrag auf die Förderung der Einrichtung einer Migrationsberatungsstelle gestellt. „Bei der Masse muss das jemand hauptamtlich machen. Es muss vielleicht gar kein studierter Pädagoge sein. Vielleicht ist ein pragmatischer Mensch mit Erfahrung sogar angebrachter, der weiß, wie man schnell hilft“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bargteheide, Gabriele Abel. Sie übernimmt momentan viele Bereiche in der Hilfe und Beratung. „Es zeigen sich auch dort viele Themen, die durchaus auch mit Gleichstellung zu tun haben“, meint sie. „Wir benötigen aber langfristig diese ganze hauptamtliche Stelle. Man muss sich darauf konzentrieren und es nicht nebenbei machen“, erklärt sie. Nur das Ehrenamt könne die Hilfe nicht abdecken. Trotzdem suche man natürlich auch weiterhin Paten, die sich gerne um Flüchtlinge helfen. „Das kann eine Einzelperson sein, eine Familie, aber auch der Fußballverein oder die Freiwillige Feuerwehr, die sagen, dass sie bereit sind, sich zu kümmern“, so Sczech. „Wir wollen diesen Menschen helfen, so gut es geht.“

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