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Flucht mit Beute aus Schock-Anruf endet am Baum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

von
erstellt am 23.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Bei den beiden Litauern, die Montagabend auf der B 75 am Ortseingang Reinfeld verunglückten, handelt es sich um so genannte Schock-Anrufer. Sie hatten nachmittags in zwei Fällen versucht, mit Hiobs-Botschaften jemanden dazu zu bringen, ihnen Geld für angebliche Notsituationen auszuhändigen. Während das Team einmal erfolglos war, gab ihnen eine 73-Jährige einen vierstelligen Betrag. Als der Sohn das mitbekam und die beiden Männer zur Rede stellen wollte, ergriffen sie die Flucht.

Zwei Streifenwagen hatten den weißen Passat mit Litauer Nummer entdeckt, der mit hoher Geschwindigkeit auf der der B 75 Richtung Reinfeld flüchtete. Am Ortseingang verloren die Polizisten kurz den Sichtkontakt, in dem Moment muss es zum Unfall gekommen sein. Der Passat war nach rechts von der Straße abgekommen, hatte zwei Leitpfosten sowie das Ortseingangsschild überfahren und war frontal gegen einen Baum geprallt. Beide Insassen wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer, ein 24-Jähriger, war nicht angeschnallt. Der Jüngere der beiden, ein 19-Jähriger, ist in Deutschland bereits polizeibekannt.

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