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Stormarner Tageblatt

22. November 2017 | 14:14 Uhr

Bad Oldesloe : Fitness, Kraft und Ausdauer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die „Erfolgsgeschichte Skateland“ am Exer soll ausgebaut werden und zusätzlich noch eine Fitnessanlage entstehen.

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erstellt am 05.Jun.2015 | 06:00 Uhr

Das ging schnell und ohne große Diskussionen über die Bühne: Die Mitglieder des Sozialausschusses haben den Weg für eine umfassende Neugestaltung des Skatelands am Exer sowie für die Errichtung eine Streetworkout-Platzes mit Parkourelementen frei gemacht. 215  000 Euro sollen dafür investiert werden.

Ein Streetworkout-Platz ist salopp formuliert eine Muckibude unter freiem Himmel. Je nach Konstruktion lassen sich dort Fitness, Kraft und Ausdauer trainieren. Parkour ist eine neue Sportart, bei der es darum geht, sich möglichst effizient, aber abseits der architektonisch vorgegebenen Wege zu bewegen. Es geht um Hoch- und Weitsprung kombiniert mit artistischen Sprungelementen. Im November hatten Jugendliche im Ausschuss ihr Anliegen vorgetragen. „Da konnten wir uns im ersten Moment nicht so wirklich was drunter vorstellen“, gibt Kathrin Stehr aus der Stadtjugendpflege unumwunden zu. Das hat sich mittlerweile geändert. Es fanden mehrere Gesprächsrunden mit den Jugendlichen statt, um eine Fläche zu finden und die Kosten grob zu ermitteln. Kathrin Stehr: „Es gab auch zwei Angebote in dieser Richtung im Ferienpass. Die waren sofort mit Warteliste ausgebucht.“ Das Interesse ist als da.

Ein Streifen zwischen dem Kunstrasenplatz und der Minigolfanlage wurde für die neue Anlage ausgesucht. Erste Gespräche mit einer Fachfirma ergaben einen Kostenbedarf von etwa 65  000 Euro. Einstimmig sprachen sich die Sozialausschussmitglieder dafür aus, dass die Verwaltung die Planung konkretisieren soll – ein Beteiligungsverfahren wird angeschoben.

Auf der anderen Seite des Exers liegt das Skateland. Die Rampen stehen dort seit 2003, 2010 wurde die Anlage bis auf die Halfpipe und den Bodenbelag saniert. Jetzt weist auch die alte Rampe „erhebliche Mängel“ auf. Spätestens im Winter müsste sie entsorgt werden. Ein Beteiligungsverfahren hat bereits stattgefunden, bei dem die Überlegungen und Wünsche der unterschiedlichen Nutzergruppen zusammengetragen wurden. Ein Entwurf für eine teilweise Erneuerung und Erweiterung der Anlage um verschiedene Elemente wurde erarbeitet. Geschätzte Kosten: 150  000 Euro. „Jedes Mal wenn ich da vorbei komme, ist da Leben. Ich finde es toll, wenn das Skateland aufgemotzt wird“, sprach Gudrun Möllnitz (CDU) ihren Ausschusskollegen aus der Seele.

Beide Punkte werden auch noch im Bauausschuss beraten, die benötigten Gelder sollen dann nächstes Jahr im Haushalt vorgesehen werden.

 

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