Bargteheide : Filmtage und mehr

Sie laden zu einem bunten Programm ein: (v.l.) Klimamanagerin Ulrike Lenz, Melanie Malchau (Stadtver-waltung), Kreisgleichstellungsbeauftragte Dr. Sophie Olbrich, Ingrid Buchwieser, Astrid Lobreyer (bei-de Bella Donna Haus), Juliane von Tilly (Awo), Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht, Olaf Nehls (Theaterverein), Gleichstellungsbeauftragte Kathrin Geschke und Kulturreferentin Tanja Lütje.
Sie laden zu einem bunten Programm ein: (v.l.) Klimamanagerin Ulrike Lenz, Melanie Malchau (Stadtver-waltung), Kreisgleichstellungsbeauftragte Dr. Sophie Olbrich, Ingrid Buchwieser, Astrid Lobreyer (bei-de Bella Donna Haus), Juliane von Tilly (Awo), Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht, Olaf Nehls (Theaterverein), Gleichstellungsbeauftragte Kathrin Geschke und Kulturreferentin Tanja Lütje.

In Bargteheide wird das Kreisjubiläum im Oktober kulturell gewürdigt.

shz.de von
12. September 2017, 06:00 Uhr

Mit einem bunten Strauß an Veranstaltungen wird in Bargteheide das Jubiliäum 150 Jahre Kreis Stormarn gewürdigt. Am Wochenende 6. bis 8. Oktober stehen die ersten Stormarner Filmtage im Cinema Paradiso auf dem Programm. Ebenfalls im Kleinen Theater ist am 11. Oktober eine Diskussionsrunde zum Thema Gemeinwohlökonomie geplant. Und im großen Saal des Stadthauses gibt es am 13. Oktober ein musikalisches Puzzle zur Kreisgeschichte.

„Zusammen mit der noch laufenden Ausstellung Open Space im Rathaus ist Bargteheide großartig beim Kreisjubiläum vertreten“, sagt Tanja Lütje. Die Kreiskulturreferentin bedauert, dass es zurzeit nur zwei Kinos für einen Kreis mit 235000 Einwohnern gibt. „Denn der Film ist ein bedeutendes Kulturmedium“, sagt sie. Deshalb sei die Idee für einen Stormarn-Film entstanden.

Der Regisseur Rolf Schwarz hat sich dieser Aufgabe angenommen. Premiere für „Stormarn – gestern, heute und morgen“ ist am Freitag, 6. Oktober ab 20 Uhr im Cinema Paradiso. Zuvor werden bereits ab 19 Uhr die Jugendkulturpreise für die drei besten Kurzfilme von Nachwuchsregisseuren vergeben. Sie haben sich mit dem Thema „Anders – Gleich“ beschäftigt und dazu 150 Sekunden lange Beiträge geliefert.

Die Filmtage werden am darauf folgenden Sonnabend ab 16 Uhr mit „Hände weg vom Mississippi“ fortgesetzt. Der Buck-Film läuft ab 16 Uhr. Ab 18.30 und ab 20 Uhr zeigt das Kino dann jeweils drei Folgen der Kultserie „Neues aus Büttenwarder“, bei der die Gemeinde Grönwohld im Mittelpunkt steht.

Und auch am Sonntag steht der aus Nienwohld stammende Regisseur und Schauspieler Detlev Buck im Mittelpunkt. Ab 16 Uhr läuft sein Jugendfilm „Bibi und Tina“, die Hauptdarstellerin Lea von Ackeren wird anwesend sein. Anschließend zeigt das Kino sein Erstlingswerk „Erst die Arbeit und dann?“. Ab 20 Uhr ist dann die Vorpremiere eines Films, der erst im November in die Kinos kommt. Tickets sind ab sofort erhältlich (Eintritt 7 Euro, Kinderfilme 5 Euro).

Auf die Filmtage folgt die Ökonomie. Der Österreicher Christian Felber ist ein Protagonist der Gemeinwohlökonomie. Die These lautet: Die Politik könne die Rahmenbedingungen so ändern, dass gemeinwohl-orientiertes Handeln belohnt wird.

Termin für Felbers Vortrag mit anschließender Diskussion ist am Mittwoch, 11. Oktober ab 19.30 Uhr im Kleinen Theater. Auf dem Podium werden Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht, WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann und Bio-Landwirt Hauke Ruge diskutieren. Eintritt ist frei. Die Volkshochschule veranstaltet am Montag, 6. November einen Workshop zum gleichen Thema.

Kreisgeschichte steht auch bei einem musikalischen Puzzle-Spiel am Freitag, 13. Oktober im Mittelpunkt mit Sopranistin Martina Doehring und Alvars Kalejsi am Klavier sowie Porträtmaler Hardy Fürstenau. „Stormarii – wer war wann wo was“ lautet der Titel der Veranstaltung, die im Stadthaus beginnt um 19 Uhr (15 Euro an der Abendkasse).



















zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen