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Reinbek : Feuerwehreinsatz nach Schornsteinbrand

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und den Hausbesitzer informiert.

Flammen schlugen aus dem Schornstein und dichter Rauch zog über den Dachstuhl eines Einfamilienhauses am Kreutzkamp in Reinbek hinweg. Nachbarn hatten den Schornsteinbrand bemerkt und den Hausbesitzer informiert. Der hatte das Feuer noch gar nicht mitbekommen. „Ich habe eine sehr teure Rauchmelderanlage, die hat aber nicht angeschlagen, hier im Haus gab es keinen Rauch.“ Der Mann informierte den Schornsteinfeger und der alarmierte sofort die Feuerwehr.

Über eine Drehleiter wurde der Schornstein gekehrt und der Brandschutt in Mulden vor das Haus gebracht. Dort wurde er von Feuerwehrleuten abgelöscht. Ein Schornsteinbrand darf nicht mit Wasser gelöscht werden. Ein Liter Wasser ergäbe bei einer Temperatur von 100 Grad zirka 1700 Liter Wasserdampf. Tatsächlich herrschen bei einem Brand in einem Schornstein aber Temperaturen von etwa 1000 Grad. Dadurch kann der Schornstein durch den schlagartigen Druckanstieg schwer beschädigt werden und eventuell auch explodieren. Warum sich der Brand von einem Feststoffbrennofen in den Kamin ausbreitete, ist noch unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

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