Oststeinbek : Feuerwehr rettet Möwe

Pechvogel Möwi mit ihren beiden Rettern Cedric Gramann (li.) und Daniel Buthmann im Korb des Multistar.
Foto:
1 von 1
Pechvogel Möwi mit ihren beiden Rettern Cedric Gramann (li.) und Daniel Buthmann im Korb des Multistar.

Ein Vogel hatte sich in einer Drachenschnur in acht Metern Höhe verheddert – da mussten Helfer anrücken.

23-2176993_Bad Oldesloe_Andreas_Olbertz_Redakteur.JPG von
02. März 2015, 06:00 Uhr

Eine junge Möwe hatte am Freitagnachmittag Glück im Unglück. Sie hatte sich in 8 Metern Höhe in einer Drachenschnur verfangen und baumelte an ihrem Flügel in der Luft. Spaziergänger alarmierten die Feuerwehr, zwei Kameraden mussten das Tier befreien.

Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Oststeinbek rückten mit dem Multistar zum Feldweg zwischen Sporthalle und Golfplatz am Meessen in Oststeinbek an und retteten das Tier aus seiner misslichen Lage. Abgesehen von ein paar liebevollen Schnabelbissen ließ sich die junge Möwe ohne Widerstand in eine Tierrettungsbox setzen.

Da der Flügel blutete und die Drachenschnur mehrfach eng um den Flügel geschlungen war, brachte die Feuerwehr den Vogel zum Tierarzt. Dr. Inga Paasch aus der Tierarztpraxis Groth in Glinde entfernte in Vollnarkose die Drachenschnur, schloss eine Fraktur aus und versorgte die Wunde. Eine Mitarbeiterin der Praxis nahm das Tier anschließend in einen Tierpark mit, wo der Pechvogel nun aufgepäppelt wird, bis er wieder fliegen kann.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen